Montag, 9. Juni 2014

Geburtenrückgang in Deutschland - warum eigentlich und wieviel?

Herrlich sind mal wieder die offiziellen Zahlen des Geburtenrückganges in Deutschland. Warum eigentlich? Und wieviel? 

Zunächst: Panikmache ist fehl am Platz. Tatsächlich gibt es bisher keinen erwiesenen Zusammenhang mit der Sicherung der Rente und den Geburtenzahlen. Tatsächlich gibt es bisher genau so viele Renteneinzahler wie es Arbeitsplätze gibt - Daß Arbeitsplätze nicht besetzt werden können ist Blödsinn. Immerhin gibt es und hat es immer Arbeitslosigkeit gegeben - auch Akademikerarbeitslosigkeit - also de fakto mehr Arbeitskräfte als Arbeitsplätze. Der Todfeind der Renten ist Tatsächlich die Betriebswirtschaft und die Politik - denn nur aus dieser Ecke entstehen die Gefahren für die Rentenkasse, als da wären: Zwang zur Selbständigkeit durch Arbeitsämter, Zwang Arbeitsstellen anzunehmen ohne Sozialabgaben, Mangelnde Strafen für Firmen bei illegaler Umgehung von Sozialabgaben oder einfach nur bei mangelnder Zahlungsmoral bei Sozialabgaben, absichtliche Umgehung von Sozialabgaben durch politisch gewollte Gesetzeslücken wie Ich-AG, 1-€-Jobs, ...

Aber wie hoch ist jetzt der aktuelle Geburtenrückgang: Hier sind die Zahlen durch die Politik stark geschönt durch absichtlich forcierten Migrantenzugang. Schätzungsweise werden nur ca. 20 % der Migrantennachkommen und nur 5 % der Migranten in die Rentenkasse einzahlen, weil sie nicht sehr lange in Deutschland bleiben. Das Manipulieren der Einwohlerzuwachszahlen und der Geburtenzahlen durch Migrantenzuzug ist also Augenwäscherei.

Bereinigte Zahlen über den Geburtenrückgang gibt es offiziell nicht. Inoffizielle/halblegale Zahlen zeigen aber eine dramatische Entwicklung auf:

  • Bereinigte Geburtenzahlen zeigen auf ca. 1,6 Nachkommen pro Person (nichtoffizielle Berechnungsmethode, nicht zu verwechseln mit den Nachkommen pro Paar. Diese Zahl sollte aber auch 2 Sein bei neutraler Bevölkerungsentwicklung. Theoretisch sollte also jeder 2 genetische Nachkommen bzw. 2 Sorgerechtsnachkommen haben, da zu jedem Kind ja auch immer 2 Eltern gehören), die in Deutschland, mit mindestens 1 Elternteil deutscher Staatsbürgerschaft mit Sorgerecht, geboren und in Deutschland sterben werden. Davon müssen noch Abzüge gemacht werden für Deutsche, die Auswandern: Vor allem in die USA, Australien, EU-Schengen-Raum insgesamt sind die führenden. Ebenso abzuziehen ist noch eine Abwanderung durch internationales Familienrecht - ebenfalls vor allem in die USA; Also Kinder, die in Deutschland geboren werden und ausgebildet werden, aber langfristig eher zu den Elternteil in die USA oder in den EU-Schengen-Raum abwandern werden. Vor allem gut ausgebildete Akademiker werden sogar zu über 30% ihres Nachwuchses eher in anderen Ländern langfristig leben lassen. Insgesamt nimmt die deutsche Kernbevölkerung daher ab mit einer Rate von 1,3 bis 1,4 Kindern pro Person. Bei Akademikern liegt die Rate dabei sogar teilweise bei 0,9 bis 1,1!
  • Die Gründe für den Geburtenrückgang liegen nicht anerkannten Umfragen zufolge dabei vor allem im Ehe- und Familienrecht. So können sich 40 % von Berufsschulausgebildeten und gar 70 % von Uni-Absolventen mit dem Ehe- und Familienrecht nicht anfreunden und geben an, lieber nicht heiraten zu wollen und, wenn überhaupt, ihr Kind ausserehelich zur Welt bringen zu wollen wenn überhaupt. Kritik am Ehe- und Familienrecht gibt es vor allem an fehlenden Scheidungsmöglichkeiten, vor allem beim Grund Kinderlosigkeit oder bei extremen finanziellen Ausutzungsvorgängen des Ehepartners. Auch Probleme bei der Wohnungssuche oder auch Benachteiligung von Verheirateten bei der Stellensuche oder bei Karrieremöglichikeiten spielen eine Rolle. Ebenso die Angst vor einem regelrechten Psychokrieg der Familiengerichte (weniger des Ex-Partners), wenn man die Scheidung juristisch durchsetze will, der sich bis zu 5 Jahren hinziehen kann - wobei der scheidungswillige Partner noch massiv unter Druck gesetzt sieht, die Scheidung zurückzhunehmen.

    Die Angst des Mannes vor allem vor Heirat oder Partnerschaft mit einer Frau, die keine Kinder bekommen will, nicht arbeiten will und massiv Geld ausgibt, ohne daß man sich scheiden lassen kann. Angst, sich zukünftige andere Partner dabei vergraulen zu lassen und letztlich endgültig auch selbst kinderlos zu bleiben.

    Die Angst der Frau vor Männern, die sich nicht scheiden lassen wollen und auch bestehende Beziehungen und Partnerschaften nicht beenden zu wollen, die aber dennoch intensiv auf Partnersuche sind und, wenn man es zum Konflikt kommt, massiv aggessiv mit Lügen und schlimmsten juristischen Methoden wie Falschanschuldigungen (zum Vermeiden von Unterhalt oder zum Beschwichtigen des richtigen Partners) bis zu Vergewaltigung und Stalking mit ungerechenbaren Justizentscheidungen.) Die Realen Zahlen scheinen solchen Befürchtungen auch Recht zu geben, da immer mehr Menschenrechtsbeschwerden von Frauen im Zusammenhang mit Vaterschaftsfeststellungen und Sorgerechtsentscheigungen bei ausserehelichen Kindern aufkommen. Insgesamt geht die Verleugnungsquote von Männern bei ausserehelichen Kindern dramatisch in die Höhe aus mehr als 70 % im Moment bei immer häufigerem sehr schmutzigen Familiengerichtsauseinandersetzungen. Ebenso zeigen Statistiken in sozialen Netzwerken, daß inzwischen bis zu 60 % aller männlichen User ausgesprochene Problemuser sind, bei denen es zwangsläufig in einem Zeitraum von 2 Jahren Nutzungsdauer zu gegenseitigen strafrechtlichen Anzeigen kommt im Zusammenhang mit sexuellen Straftaten. Tyisch ist der männliche User, der intensiv aktiv ist mit bis zu 2000 Kontakktversuchen im Monat, von denen bis auf unter 10 alle sofort als unerwünscht oder mehr geblockt werden; Bei den restlichen 10 Antworten Enden dann 8 sofort mit blockieren mit Beschwerde, meist weil keine oder falsche Angagen zu Familienstand oder Scheidungsabsichten gemacht werden. Vor den restlichen Kontakten halten dann die meisten weniger als 1 Monat lang, wobei es dann aber unter diesen sogar 1 mal pro Quartal zu Anzeigen wegen Gewalt, Beleidigung oder sexuellen Übergriffen bis hin zu Vergewaltigung oder Stalking kommt. Meinung der Frauen: In sozialen Netzwerken sind Männer intensiv aktiv, ohne eine ehrliche Beziehung aufbauen zu wollen, sondern nur um hereinzulegen und Vergewaltigungsversuche zu unternehmen mit komplexen Vorbereitungen im Internet und juristisch. Alptraum der Frau ist der Baccelor mit vielen Versprechen man wolle zusammenziehen, dessen "richtige" Partnerin plötzlich auftaucht und der die Frau dann beleidigt mit sexuellen Falschaussagen und Vorwürfen bis hin zu falschen Strafanzeigen, nur um die bestehende Beziehung aufrechtzuerhalten. Angst auch davor, daß die kinderlose Ex-Frau vom neuen Liebhaber familiengerichtlich extreme Möglichkeiten hat, Ärger zu machen, selbst wenn man zusammengezogen ist und schwanger ist.
Fazit: Wenn die Geburtenzahlen wieder steigen sollen, muss sich vor allem in der Politik was ändern. Vor allem im Familienrecht (immerhin haben ca. 60 % aller deutschen Kinder schonmal familienrechtliche Auseinandersetzungen bezüglich des Sorgerechtes erlebt, die fast immer extrem negativen Einfluss auf die Entwicklung hatten). Aber auch besserer Schutz vor sexuellen Übergriffen ist nötig, insbesodnere auch in der Pubertät, der das Vertrauen ins andere Geschlecht meist für den Rest vom Leben bestimmt. Insbesondere ist es die Pflicht von Legislative und Exekutive, das grundgesetzmäßige Selbstbestimmungerecht eines Menschen sicherzustellen. Vor allem die Gleichstellung von homosexuellen Lebensgemeinschaften mit Familien mit Kindern sowie allgemeine "Pädophilen-Versteher" in der Justiz erzeugen da bei der breiten Masse der Jugendlichen eine Abneigung zur Schwangerschaft und zum Kind, die für das ganze Leben anhält; Ebenso eine lebenslange Abneigung zum Zusammenziehen, zu Partnerschaft oder gar Ehe und zur Erziehung.

Montag, 2. Juni 2014

Das Putin-Bashing oder fehlt Putin das Chruschtschow-Gen?

Putin mit Problemen über seine schlechte Presse im Westen; Aber was macht er falsch, überlegt man in Russland. Nie war Russlands Geheimdienstarbeit mehr auf saubere diplomatische und rechtliche Regelkonformität bedacht. Nie hat Russland mehr auf professionelle Diplomatische unr Geheimdienstliche Arbeit gesetzt. Nie hat Russland mehr Provokationen der USA oder Europas runtergeschluckt - Provokationen, bei denen ein Breschnew schon seine ersten unagekündigten Atombombenversuche durchzog. Und gab es je ein Breschnew-Bashing in der Westpresse?

Höchstes Ansehen im Westen hat nach Meinung von Kremel-Analysten im Moment Chruschtschow. Das war doch der, der die Tataren wieder von Sibirien auf die Krim zurückreisen ließ? Daß die Krim-Tataren heute zu über 90 % für Russland und Putin sind, interessiert heute in der Westpresse niemanden. 

Interessant ist dabei, daß die amerikanischen Republikaner immer besser mit Russland klarkamen als die Demokraten. Gipfel des Eisberges waren dabei Kennedy und Chruschtschow, die während der Kuba-Krise nur durch Zufall einen Atomkrieg verhindert konnten und anerkanntermaßen die höchste Atomkriegsgefahr in der Nachkriegsgeschichte zustande brachten. Und kurze Zeit später waren sie wieder die besten Freunde! Was freilich ihrem Ansehen eher förderlich war. Republikanische Präsidenten dagegen bauten ihre Ost-West-Beziehung dagegen auf nach der Devise 'Was sich liebt, neckt sich' oder 'Hunde die bellen beissen nicht!'

Aber was hatte Chruschtschow, was Putin nicht hat? War es der völlig entgegengesetzte Arbeitsstil? Dinge, wozu Putin ein 1000-Seitiges streng geheimes Dossier anfertigen läßt von hochkarätigen Geheimdienstlern, Diplomaten und Oligarchen, dazu benötigte Chruschtschow nur eine kleine Heftnotiz - deren Inhalt trug er aber bei der UN so eindringlich vor, daß er dabei mit dem ausgezogenen Schuh auf dem Rednerpult herumhämmerte. Und man liebte ihn dafür. Putin dagegen, der immer arbeitsam in Dokumenten nachschlägt
oder sich von Beratern was ins Ohr flüstern läßt, um eine professionell durchdachte Position darzustellen und alle Fakten zu kennen, wird als intrigant und hinterhältig empfunden. Ein einziges "Niet", von Chruschtschow vorgetragen mit entschlossen/angewiedertem Gesichtsausdruck, erreichte mehr als ein halbstündiger Vortrag Putins in bestem Russisch, vorab übersetzt in englisch und alle anderen nötigen Sprachen. Bei Chruschtschow gab es keine Diskussionen, auf ein Niet Chruschtschows konnte man sich verlassen. Seine wichtigsten Textbausteine wie "Niet", "Wir haben Vetorecht" oder "Wir verlangen ein Vetorecht" konnte schon jeder Diplomat auswendig ohne Dolmetscher. Aus einem halbstündigen Diskussionspapier Putins haben 5 Diplomaten 6 verschiedene Positonen herausgehört, aber alle verbreiten an ihre Chefs, man wisse nicht was Putin vorhat, er wirke unberechenbar - was meist schon ausreicht um bei den Amis die DefCon-Stufe um 1 bis 2 Stufen zu verschlechtern.

Putin unterstellt man, er würde die Ukrainischen Separatisten befehligen, man übt Wirtschaftssanktionen aus, nur weil die Separatisten wieder was angestellt haben. Man spricht von einem falschen Spiel Putins in der Ukraine, und selbst wenn Putin seine Unterhändler unter Lebensgefahr ihrerseits zu den Separatisten schickt, um wieder mal über die Freilassung von ein paar OSZE-Beobachtern zu verhandeln, dann zeigt das bei Erfolg nur erst recht, daß Putin hinter allem steckt. Niemand kapiert, daß Putin selbst meist erst aus der Westpresse erfährt, was mal wieder in der Ukraine abgeht. Selbst wenn nur in China ein Sack Reis umkippt und die Börsen in den USA beeinflusst, denkt jeder, daß nur Putin dahinter stecken kann. Chruschtschow dagegen konnte angeblich komplexe diplomatische Diskussionen beenden mit einem Blick auf die spanisch beschrifte Karte von Kuba und den Worten "Schweinebucht? Kenne ich nicht. Wo ist die überhaupt?", wobei jeder annahm er habe sich etwas wahnsinnig kompliziertes dabei gedacht und wolle damit etwas sagen, und die unteren Berater machten daraus einen Friedensvertrag für Kuba.

Wie kann ein Mann durch herumhämmern auf dem Rednerpult so viel mehr erreichen als Putin mit all seiner Erfahrung im Krisenmanagement? Kommt es vielleicht nur darauf an sich so zu verhalten, wie es alle erwarten? Wenn ein Russe laut "Niet" ruft und mit einem Schuh herumhämmert, dann ist es das, was der Westen erwartet. Aber einen Russen mit dicken Bergen von Unterlagen, Belegen und einem gut informiertem Beraterstab - was erwartet keiner; Das will keiner sehen. Und russische Unterlagen ließt man sich in Diplomatenkreisen grundsätzlich nicht durch.

Der Weg in die Hölle ist eben mit guten Vorsätzen gepflastert, und so denkt jeder Russe wehmütig zurück an frühere Zeiten mit Entscheidungsstärke und schnellen Entscheidungen. - Als der Einmarsch in die Tschechoslowakei innerhalb von wenigen Wochen ein Problem gelöst hatte und weniger Menschen gestorben waren als bis jetzt in der Ukraine.

Merkel sagte im Januar, Putin sei der Verlierer der Entwicklung in der Ukraine. Er habe wieder mal ein Land der GUS an den Westen verloren und sich dann noch Wirtschaftssanktionen und schlechte Presse eingehandelt. Und irgendwie hatte sie Recht. Noch im Mai 2013 verkündete Putin stolz die Erfolge der GUS-Staaten - auch die der Ukraine, und betonte, daß die USA in den letzten 20 Jahren praktisch ununterbrochen irgendwo einmarschiert war oder Truppen stehen hatte, während Russlands Truppen immer zuhause waren. Und dieses Jahr dann Merkels und Obamas Rache - Maiparade bei einem handfesten Bürgerkrieg direkt im Vorgarten!

Und so wünscht sich mancher Russe wieder einen Chruschtschow als Präsidenten - Jemand, der keine Ahnung vom Thema hat, wenn er mit dem Westen verhandelt - Was auch die Gefahren der NSA-Abhöraktionen drastisch verringert. Jemand, der auf den öffentlichen Versammlungen irgendeinen Blödsinn faselt und hinterher die Berater interpretieren läßt, was er damit gemeint haben soll. Und der sich garantiert nicht mal in der Westpresse informiert, worum es eigentlich geht. Dann hat man im Wesentlichen den gleichen Wissensstand die die amerikanischen republikanischen Verhandlungspartner und kommt mit ihnen gut klar bei einer Diskussion über Whiskey oder Whodga, und mit amerikanischen Demokraten kommt man ja eh meistens nicht klar, mit ihren diplomatischen Depeschen und völkerrechtlichen Gutachten auf dem Niveau des Vorspieles vom 1. Weltkrieg; Mit deren Wirtschaftsboykotten, die vor allem deren Wirtschaft trifft und die deren Unberechenbarkeit noch steigert, wenn die neuesten Wirtschaftzahlen oder gar Umfragewerte vorliegen. Die mit dem Einsatz von Truppen drohen, deren Etat sie gerade um 50% gekürzt haben - und ihnen dann doch nur wieder irgendwelche NSA-Intriganten auf den Hals hetzen und dann auch noch Russland um Hilfe bitten bei dem Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan oder nach Mitfluggelegenheiten zur ISS in russischen Raketen für westliche Astronauten nachfrage. Das hätten die mit einem Chruschtschow nicht gemacht!

Freitag, 23. Mai 2014

Grundregeln für den Shitstorm im Forum (Satire)

Alle reden über Shitstorm - wir machen ihn. Aber welche Grundregeln sollte man beachten für einen ordentlichen Shitstorm:


  1. Wenn jemand anderes schon dasselbe geschrieben hat wie Sie, eventuell sogar etwas besser, so ist dies kein Grund, nicht nochmal das gleiche zu posten - am besten auch extremer, unausgewogener, unreifer und kompromissloser! Und am besten auch mehrmals!
  2. Man antwortet am besten formal auf einen Post der Gegenposition, aber immer ohne sich den anderen Beitrag wirklich durchzulesen. Am besten unterstellt man ihm eine Behauptung, die er nie gemacht hat oder verwendet erfundene Zitate.
  3. Der fortgeschrittene Shitstormer schreibt auch eher selten über seine eigene Meinung, sondern kritisiert lieber die Meinung anderer Gegenbeiträge; Am besten auch, indem die Gegenmeinung falsch interpretiert oder gar frei erfunden wird, aber dafür gleich als kriminell, verfassungsfeindlich oder ähnliches angekreidet wird.
  4. Sog. Regierungsblogger erkennt man den Post-Zeiten: Typische Beamtenarbietszeit vom 10:30 bis 15:30 mit ausgedehnter Mittagspause bzw. in entsprechenden Arbeitszeiten in den USA oder China; Ebenso daran, daß sie häufig persönliche Beleidigungen posten und damit von der Moderation dennoch eingestellt werden. Ausserdem merkt man, daß man oft von der Moderation nicht nicht eingestellt wird mit Beiträgen, die Antworten auf Beleigungen von diesen Regierungsbloggern enthalten, auch wenn diese Antworten sehr viel sachlicher und in angemessenem Tonfall sind. Lese deren Beiträge aufmerksam - man kann von Regierungsbloggern viel lernen!
  5. Wichtig ist eine lange Sammlung von sachundienlichen Beleidigungen der Gegner, die man als Liste etc. gespeichert hat und per Cut-and-Past übernehmen kann. Beispiele für solche Beleidugungen sind: Forentroll, Simpel, Verschwörungstheoretiker ...
  6. Wichtig ist auch eine Reihe von persönlichen sachnahen abfälligen Schimpfworten wir Sozitrottel, Rentenbetrüger, ...
  7. Neu und sehr beliebt sind auch absolut sachfremde Nonsenssprüche wie "Nachts ist es kälter aus draussen", "Ich habe das nachgerechnet und das Ergebnis ist 5", "Heul doch", "Horch die Waldfee" oder auch Politiker-Zitate wie "Hätte hätte Fahrradkette". Auch eine derartige Liste sollte man haben.
  8. Achten Sie darauf, daß Sie bei jeder Diskussion immer das letzte Wort haben - und wenn es nur einer der Nonsensspüche aus Punkt 7 ist.
  9. Posts, die das Wort "ungestraft" enthalten (für die Google-Suche), also zum Beispiel Posts mit dem Anfang wie "Man darf ungestraft sagen, daß..." oder "Mit demjenigen darf man das ungestraft machen" sind besonders interessant. Meist werden solche Poste direkt aus dem Knast heraus gepostet und man darf davon ausgehen, daß man sowas eben doch nicht ungestraft darf. Daher besser nicht antworten.
  10. Noch extremer als Punkt 9 sind Antworten wie "Wenn man das nicht dürfte, wäre dieser Post nicht von der Moderation freigeschaltet worden". Derartige Antworten lassen auf Regierungsblogger mit starkem Einfluss auf die Moderation schliessen, oft spricht hier auch die Moderation selbst unter einem Fake-Account (im Wikipedia-Jargon Sokkenpuppe genannt). Auch hier braucht man nicht zu antworten. In vielen Foren kann man andere Teilnehmer sogar blocken, also man sieht gar nicht mehr was die schreiben. Sinnvoll ist auch, wenn man Nachfragen bekommt, warum man nicht auf irgendeine Unverschämtheit antwortet, der kurze Hinweis "Kann sein daß ich den User geblockt hatte, weil ich mich irgendwann mal über den geärgert habe". Eine derartige Antwort verlässt aber bereits den Rahmen eines ordentlichen Shitstorms, weil sie bereits zu konstruktiv ist und zu sehr zu einem sinnvollen Meinungsaustausch beiträgt.

Samstag, 19. April 2014

Sekten-Selbsttest bzw. Gehirnwäsche-Selbsttest

Die typischen Gehirnwäschefaktoren von gefährlichen Sekten ist vor allem im Internet auf dem Vormarsch. Typische Sekten- bzw. Gehirnwäschefaktoren mit psychopatischen Chefs und intrigant-willenlosen Untergebenen finden wir aber in vielen Bereichen. Sei es die typische religiöse Sekte, sei es der Arbeitsplatz, sei es selbst der Ortsverein einer großen Partei, sei es das politische Diskussionsforum im Internet - oder sei es auch das Wikipedia-Autorenportal.

Hier wird mal als Selbsttest eine Art persönliches Frühwarnsystem durch einen Fragekatalog aufgelistet, dien man selbst für sich beantworten kann und so seine persönlichen Schlüsse über die Gruppe, in der man sich befindet, schliessen kann. Und letztendlich, wenn die meisten Fragen positiv beantwortet werden, auch frühzeitig den für einen selbst schädlichen Kontakt beenden kann. Oder zumindest eine Etiquette, was man sich niemals gefallen lassen sollte, egal von wem:

Hier die sehr einfachen Fragen - zusammengestellt aus verschiedenen Sekten-Ratgebern. Muss man mehrere davon mit ja beantworten, droht Sekten- bzw. Gehirnwäschealarm:


  1. Werde ich trotz vielleicht oberflächlich-freundlicher Aufnahme als Newcommer herablassend behandelt? Wird mir als Newcommer etwas aufgedrängt, was ich lernen muss, bevor ich mitreden oder für voll genommen werden kann?
  2. Gibt es ein Wechselbad von Gefühlen? Werde ich erst oberflächlich-freundlich behandelt, kommen aber völlig überraschend subtile Beleidigungen und Vorwürfe, mit denen ich nicht gerechnet habe und an denen mehrere Personen gleichzeitig gegen mich teilnehmen? Wird dabei demonstrativ eine höhere Schlichtungsinstanz aktiv, aber auch extrem einseitig unfair gegen mic?
  3. Gibt es für Newcommer unerwartet eine Art Aufstiegsprogramm über einen längegen Zeitraum, vielleicht über Jahre, das man wie selbstverständlich erfüllen muss, bevor man überhaupt mitreden kann?
  4. Werden einem unerwarteter Weise persönliche Mentoren zugeordnet, die eine Art Trainingsprogramm überwachen wollen und meine Aktivitäten in diesem Bereich persönlich kontrollieren und "beraten" wollen?
  5. Werden mir regelmäßig vorabgefasste Nachrichten zugesendet, die anscheinend als Textbausteine oder vorabgefasste Blätter existieren, als Antwort auf Nachfragen von mir oder gar ohne konkreten Bezug als subtile allgemeine Kritik an mir? Oder werden diese gar ungefragt regelmäßig mir zugesendet mit dem subtilen Vorwurf, ich hätte mich nicht daran gehalten? Wenn diese vorabgefassten Textbausteine mir zugesendet werden als angebliche Antwort auf Konflikte mit anderen Personen oder Ähnliches: Kann es sein, daß diese gar keinen Bezug zu den bisherigen Konflikten und Fragen haben? Verweigern die Absender dieser vorabgefassten Nachrichten Rückfragen und Stellungnahmen, was diese mit den eigenen Fragen zu tun hat, zum Beispiel mit Äusserungen, man wolle nicht immer die gleichen Fragen beantworten mit dem subtilen Eindruck, man wäre es nicht mal wert eine anständige Antwort auf Fragen zu bekommen?
  6. Kann es sein, daß in dieser Gruppe eine Hackordnung existiert? Habe ich den Eindruck, daß mehrere Personen sich darum streiten, wer Beiträge von mir korrekturlesen oder zensieren darf? Oder der mich nach Erstbeiträgen demütigen und subtil heruntermachen darf?
  7. Hat diese Gruppe eine Art eigenes Feinbild von Personen, die man meiden solle? Hat sie eine eigene abfällige Bezeichnung für ihre Kritiker? Wird davor gewarnt oder existieren gar Verbote, mit diesen Kritikern zu kommunizieren? Werden gegen diese Kritiker Worte wie Troll, schizophren, Lügner o.ä. gebraucht?
  8. Existiert ein streng hirarchisches System mit einem Chef, der eine Art Absolutheitsanspruch für sich beansprucht und immer Recht hat? Dem man nich wider sprechen darf? Beziehen sich andere Mitglieder in Diskussionen oft auf ihre Position in dieser Hirarchie oder zitieren den Chef?
  9. Gibt es Texte oder Schriften, die die Wahrheit enthalten soll und denen nicht widersprochen werden darf? Gibt es in Diskussionen oft Hinweise, daß diese Schriften nicht mehr hinterfragt  oder diesen widersprochen werden  dürfe?
  10. Kann ich meine eigenen Ideen, Meinungen oder Manuskripte hier einbringen, ohne daß diese mit kurzen oder unverschämten Hinweisen sutil-beleidigend abgelehnt werden, ohne daß diese zensiert bzw. umgeschrieben werden? Erfolgt dabei oft der Hinweis, daß meine Meinungen nur dazu dienen dürfen, die Meinung der Gruppe oder des Chefs zu bestätigen und zu untermauern?
  11. Widerspricht diese Gruppe offen mit gegenüber Schulwissen? Wird die Geschichte umgeschrieben? Erfolgen Hinweise, die offizielle Geschichtsschreibung enthalte Lügen bzw. das Schulwissen enthalte Lügen? Will diese Gruppe anderslautende Informationen haben, die dagegen absolut und richtig sein sollen? Auch wenn dies Bereiche sind, die mich persönlich nicht interessieren oder gar lächerliche Bereiche berührt, ist dies ein Warnsignal.
  12. Setzt diese Gruppe ständiges eigenes Wachstum voraus und glaubt eventuell sogar, irgendwann mit ihrer Meinung die ganze Welt zu dominieren - und das alle anderen Meinungen verschwinden werden? Wird von mir erwartet, daß ich daran mitarbeite, die Meinung anderer über die ganze Welt zu verbreiten?
  13. Werden persönliche Befindlichkeiten des Chefs als etwas Wichtiges dargestellt? Redet der Chef häufig über seine eigenen Emotionen oder redet man gar in der Gruppe oft über Emotionen oder Befindlichkeiten des Chefs?  Werden persönliche Probleme des Chefs als etwas sehr Schlimmes dargestellt, an dem alle Anteil haben müssen und dagegen aktiv werden müssen?
  14. Habe ich manchmal das Gefühl, daß sich die Meinung der Gruppe unerwartet dramatisch ändert, ohne daß man davon sofort etwas mitbekommt? Habe ich dabei das Gefühl, daß Schriften oder Internetinformationen verschwinden oder umgeschrieben werden? Werde ich aggressiv eingeschüchtert, da ja nicht nachzufragen, indem ich unerwartet aus heiterem Himmel von mehreren Personen angeschrien werde?
  15. Gibt es in dieser Gruppe ein Geheimnis, von dem ich noch nichts wissen darf, das mir aber oft provozierend vor die Nase gehalten wird? Werde ich am Anfang provozierend von etwas ausgeschlossen, das nur höhere Mitglieder wissen dürfen?
  16. Geht diese Gruppe auf meine persönlichen privaten Beziehungen zu anderen Menschen ein? Versucht man diese Beziehungen zu manipulieren oder gar zu verbieten? Werde ich aufgefordert anderen Menschen etwas zu verheimlichen? Macht diese Gruppe gar Vorschriften über Ehe, Sexpraktiken o.ä, die von der Norm stark abweichen?
  17. Empfiehlt oder fordert diese Gruppe das Nutzen von bestimmten Drogen, wenn auch nur weiche ode auch nur im halblegalen Bereich? Dabei macht es das auch nicht besser, wenn dagegen andere Drogen fanatisch abgelehnt werden. Gibt es stark von der Norm abweichende Vorschriften, welche Drogen vermieden und welche benutzt werden sollen? Esoterik-nahestehende Gruppen verlangen dabei oft die regelmäßige Nutzung von Räucherwerk, verbieten dabei absolut Alkohol. Umgkehrt ist es bei rechtsrastigen Gruppen. Wird die Nutzung dieser Drogen auch ausserhalb von Festen oder Parties verlangt? Gibt es einen Plan, wann man diese Drogen regelmäßig allein konsumieren soll? Darf ich keine eigene Meinung haben bezüglich bezüglich meines Konsums von üblichen Drogen wie Alkohol, Nikotin? Weiche Drogen sind auch Räucherstäbchen, Räucherwerk vom Weihnachtsbasar, Weihrauch, Wasserpfeifen, Shishas usw.
  18. Hat diese Gruppe einen Wachdienst, der regelmäßig das Gelände und Räumlichkeiten kontrolliert - auch nachts? Besitzt diese Gruppe Waffen in irgndeiner Art, egal wie gerechtfertigt das erscheint gegenüber angeblichen Bedrohungen?
  19. Wird mir von Mitgliedern dieser Gruppe oft etwas in die Schuhe geschoben, was ich nicht getan habe? Verlangt man von mir dabei Stillschweigen? Hindert man mich an einer eigenen Darstellung, daß ich das nicht war und wie ich das beweisen kann?
  20. Habe ich das Gefühl, daß diese Gruppe von aussen von Geheimdiensten oder Lobbys manipuliert werden könnte?  Eventuell gegen Geld? Gibt es manchmal teilweise verheimlichte Kontakte des Chefs oder hochraniger Mitglieder zu irgendwelchen Lobbyisten oder Organisationen, wonach der Chef und dann auch sofort die ganze Gruppe plötzlich ihre Meinung abrupt ändert? Wird man dabei noch aggessiv gegen Mitglieder, die das nicht mitbekommen haben und aus Versehen noch die alte Meinung äussert? Ändern diese Mitglieder dann auch sofort ohne Nachfragen sofort ihre Meinung?
Mein Problem: Nach meinen Antworten auf diese Fragen sind viele Wikipedianer bereits mehr als nur harmlose computersüchtige Besserwisser!

Dienstag, 10. September 2013

NSA-Affäre: Friedensforscher bescheinigen Bloggern positive Streitschlichterrolle

Zum Thema Studien, von denen der Auftraggeber nichts wissen will, ist eine neuer Blueprint von Friedensforschern interessant. Dieser geht aus der Sicht der Friedensforschung auf die NSA-Affäre ein und untersucht die Internet-Community insgesamt von Facebook, Twitter bis Blogger & Co.  Also diejenigen, die die NSA & Co mit immer größerem Aufwand kontrollieren und gängeln will. Heizen diese Blogger denn nun internationale Konflikte an, provozieren diese mit Snowden & Co die Geheimdienste, geben Blogger ständig geheime schädliche militärische und geheimdienstliche Informationen an den Gegner weiter? Das Ergebnis entlastet vor allem die Blogger-Community und bescheinigt dieser eher einen positiven Effekt auf internationale Konflikte. Aussagen sind:


  • Blogger heizen nicht Konflikte zwischen Politikern und Geheimdiensten an. Das Konfliktniveau, also die Intensität der Konflikte, wird durch die Politiker selbst verursacht durch gruppendynamische Prozesse unter Politikern. Nur die Themen dieser Konflikte werden von Politikern kurzfristig u.a. aus dem Blogger-Bereich entnommen. Durch die Entnahme von Argumenten und Informationen aus der Blogger-Szene ist dabei der persönliche Konflikt zwischen Politikern eher anspruchsvoller und niveauvoller geworden. Über viele Dinge wird dabei endlich mal unter Politikern geredet, die früher nur hinter den Kulissen abliefen und die den Politikern nicht ganz bewusst waren, was genau denn wirklich der Grund der Konflikte ist und wie Lösungsmöglichkeiten aussehen. Das momentale Eskalieren von internationalen Konflikten liegt vor allem an persönlichen Eitelkeiten, Intoleranzen und Egoismen von Personen wie Merkel, Westerwelle, Obama, Putin, Belusconi usw.
  • Vor allem bei der Blogger-Problemzone der sog. "Dissidenten" erfahren gegnernische Geheimdienste niemals etwas Neues von Bloggern über Repressalien, Gerichtsverfahren oder gar Mordanschläge gegen Dissidenten; Hierbei wird von Geheimdiensten niemals das von Dissidenten gebloggte Gejammer über Repressalien usw. ernstgenommen, sondern nur eigene geheimdienstlich gesammelte Informationen. Die Quelle dieser Geheimdienstinformationen sind dabei meist offen und legal ausgetauschte Informationen wie Pressespiegel, legaler zwischenstaatlicher Datenaustausch auch zwischen Geheimdiensten, diplomatischer Informationsaustausch, aber auch illegale Informationsbeschaffung durch Abhören von Telefon und Internet durch Suchprogramme, die nur durch psychologische Auswertungen verarbeitet werden. Oft erzählen aber auch Diplomaten untereinander durch Anspielungen weiter, welche Dissidenten man im eigenen Land wie gemobbt hat zur Bestrafung wegen eines unliebsamen Vorganges im Lande des anderen Diplomaten.
  • In den westlichen Ländern ist es üblich geworden, ausländische Dissidenten auf verschiedene fragwürdige Weisen zu finanzieren, was vor 10 Jahren noch nicht denkbar war. Die unklare Rechtslage bei verschiedenen Grauzonen der Finanzierung ausländischer Dissidenten aus dem Ausland birgt dabei ein erhebliches Konfliktpotential. Neue Verhandlungen für klare Regelungen, was dabei erlaubt ist, sind dabei dringend Notwendig. Putins Klagen gegen sog. "NOG"s könnten dabei als ein sinnvoller Kommunikationsversuch gesehen werden, endlich mal über dieses Thema zu reden und zu verhandeln. Inwieweit darf das Ausland Wahlkampf bezahlen? Sollten solche ausländischen Geldquellen von Parteien offengelegt werden? (Ein wichtiges Thema, da im Moment gerade die CDU und die FDP, aber teilweise auch die SPD intensiv von US-amerikansichen Quellen finanziert werden) Inwieweit darf sich das Ausland in Klagen um falsches Auszählen von Stimmen, in Wahlbeobachtung und die Pressedarstellung von Kandidaten einmischen? Wie weit dürfen einheimische Politiker im Ausland in der Presse heruntergeputzt werden? Stichwort: Das hierzulande im Moment in der Presse so beliebte Putin-Bashing. Problematische Finanzierung von Dissidenten ist dabei vor allem bei den Stichworten russische Homosexuellengruppen (Stichwort Pussy Riod), ukrainische Frauenrechtlerinnen ("Femen"), chinesische "Bürgerrechtler"/"Künstler"/"Aktionskünstler", Dissidenten in islamischen Staaten (Finanzierung des "islamischen Frühlings", westfinanzierte Dissidenten und Politiker im Iran (inzwischen fast ausschliesslich im Knast), aber auch russlandfinanzierte Dissidenten in den USA wie Agent Null-Null-Sex Chapman usw. Dabei ist auch bedenklich, daß z.B. typische Dissidenten wie Chapman zwischen den Staaten ausgetauscht werden gegen andere Dissidenten wie Spione während des kalten Krieges!
  • Sehr merkwürdig und einzigartig nach dem 2. Weltkrieg ist sind auch die eskalierenden rechtlichen Gleichstellungsgesetzt für Homosexuelle in Deutschland, Frankreich und den USA gegenüber den synchron ablaufenden Gesetzesänderungen in Russland gegen Homosexuelle. Man hat da das Gefühl, man wolle sich nur gegenseitig provozieren und drangsaliere die jeweils eigene Bevölkerung nur aus diesem Grunde mit sinnlosen Gesetzen.
  • Auffallend ist auch in den letzten Jahren die dramatische Zunahme von Strafen und Geheimdienstaktivitäten gegen eigentlich harmlose Blogger und Dissidenten, auf der anderen Seite die zunehmende Hilflosigkeit der Staaten gegen gefährlichen Terrorismus. Teilweise wirkt es so, als hätten die Geheimdienste genug von der unliebsamen Terroristenjagd und würden sich lieber profilieren im Dissidenten- und Bloggerbereich!. Dabei gibt es so gut wie keinen Terroristen, bei dem die Bloggerei voher eine Rolle bei der Straftat gespielt hat; Nicht mal bei Breivik hat das Internet eine Rolle bei der Begehung seiner Taten gespielt, nach der Tat konnten seine bis dahin praktisch unbekannten Seiten schnell gelöscht werden.
  • Obama, Westerwelle, und Merkel sind ausgesprochene Streithähne: Praktisch alle Aktivitäten in er letzten Zeit waren provokativ, aggessionsbehaftet und einseitig. Von allen Problembären im internationalen Bereich bekam Putin die besten Einschätzungen für seine Friedfertigkeit und internationales Problemmanagement; Einige seiner erfolglosen Vermittlungsversuche waren lobenswert: Putins Vorschläge für die zivile Raumfahrt, sein Sich-Stark-Machen für einen Flug zum Mars und zum aktiven Ablenken eines Meteoriten, der in ein paar Jahren knapp an der Erde vorbeifliegen soll, Putins weitere Investition in die internationale Raumstation - alles bei gleichzeitiger massiver Einsparung Obamas an der zivilen Raumfahrt und dem Umleiten der Gelder in die militärische Luft-Raumfahrt wie Drohnenprojekte, militärische Hyperschall-Flugkörper und NSA-Geheimdienstprogramme.  Leider pumpt Putin allerdings auch jetzt immer mehr Geld in den millitärischen Bereich und in den Ausbau der russischen Armee.

Freitag, 6. September 2013

Sind deutsche E-Mail-Provider sicher?

Deutsche E-Mail-Provider wären NSA-sicher, denkt man in Deutschland. Die Szene verlässt sich darauf,daß hier höchstens der BND darin ein wenig herumschnüffelt, dann auch nur mit richterlicher Untersuchungserlaubnis. Allerdings ist nach der NSA-Affäre und den Versprechen von Politikern von abhörsicheren deutschen E-Mail-Providern das gefühlte Abhörrisiko in Deutschland drastisch angestiegen.

Die Realität sieht so aus:

  • Einige verschlüsselte deutsche E-Mail-Dienste sind auf rätselhafte Weise seit kurzem nicht mehr verfügbar.
  • Neue Virenscanner untersuchen anscheinend neuerdings systematisch Datei-Anhänge und meckern diese teilweise als virenbehaftet an, wenn diese verschlüsselt übertragen erscheinen. 


  • Offensichtlich erscheinen den Virenscannern alle Dateien suspekt, die nicht den üblichen Formaten PDF usw. entsprechen, teilweise werden sogar Dateien DOC angemeckert, wenn diese nicht mit den neueren MS-Office-Versionen erstellt wurden oder gar von anderen Textverarbeitungsprogrammen stammen. Insbesondere OpenOffice bekommt neuerdings Probleme.
  • Bild-Dateien werden ebenfalls anscheinen intensiv gecheckt nach versteckten Informationen und gegebenenfalls als virenbehaftet angemeckert. Probleme gibt es vor allem bei abfotographierten Strichcodes oder QR-Codes. Computerkenner glauben, daß es eine geheime Liste von zugelassenen bekannten oder häufig benutzten QR-Codes gibt, die zugelassen werden; Schlecht abfotographierte QR-Codes oder QR-Codes von kleineren Unternehmern wie einzelnen Handwerkern etc. haben aber neuerdings Probleme. Interessanterweise gerade bei der Wahl haben selbst Parteien mit QR-Codes auf Wahlplakaten Probleme, die anscheinend zeitweise kaum abrufbar waren.
  • Bilder, die nicht den üblichen verbreiteten Fotoapparatformaten entsprechen (Bildbreite in Pixel mal Bildhöhe in Pixel), bekommen neuerdings Probleme. Auch Bilder, die mit Bildbearbeitungsprogrammen nachbearbeitet wurden, können neuerdings Probleme bekommen.
  • Bilder, die unscharf oder mit Grundrauschen behaftet sind, dabei aber eine viel zu hohe Auflösung haben, bekommen anscheinen auch unterstellt, geheime versteckte verschlüsselte Informationen zu enthalten und werden als virenverdächtig nicht weitergeleitet. Fotos im Dämmerlicht haben neuerdings teilweise ernste Probleme.
  • Files, die von verbreiteten Verschlüsselungsprogrammen verschlüsselt versendet werden, werden neuerdings oft als Virenbehaftet gelöscht. Teilweise kamen diese Files sogar verändert und unlesbar an und enthielten tatsächlich versteckte Viren, die eine Ortung des Empfängers ermöglichten. Erscheint bei einem verschlüsselten File von jemandem, den man kennt, beim öffnen vor dem Entschlüsseln ein unerwartetes Popup mit einer Sicherheitsabfrage, sollte man diese auf keinen Fall mit ja beantworten.
  • Eine Scherz - SMS mit einem Therm aus unlesbaren Zeichen, wie es in Comics beispielsweise als Ausdruck von Verärgerung gilt, wie z.B. "$§&@/?%$³" , löst anscheinen neuerdings oft sofort eine Handyortung mit versteckten SMS aus (sogenannte "Stille SMS" zur Handyortung). Oft wurden solche SMS auch nicht weitergeleitet.
  • Anscheinend kann man I-Phones über Funk orten, wenn diese versuchen, sich in offene WLan-Netze einzuloggen. Die automatischen Anmeldeversuche, ersichtlich durch das immer wieder erscheinende Pop-Up, ob man sich in einem W-Lan-Netz anmelden möchte, muss in den Einstellungen deaktiviert werden. Dies gilt vor allem in öffentlich propagierten W-Lan-Netzen in Innenstädten, aber auch bei Hotels.
  • Lästige monatelange abhör-Effekte wie s.o. verstärken sich dramatisch, nachdem man das Handy oder I-Phone in den Urlaub mitgenommen hat und in arabischen Ländern (dazu gehören auch typische Urlaubsländer wie Tunesien, Arabien, Ägypten, Senegal, Nigeria), aber auch Mittel- und Südamerika allgemein. Drastische Abhöreffekte vor allem, wenn man im Land eine landesübliche billige SIM-Card benutzt hat, also die SIM-Karten gewechselt hat, um die extrem teuren Gebühren der deutschen SIM-Card zu umgehen. Besser in das Ausland kein Handy oder I-Phone mehr mitnehmen. Man kann auch ein altes billiges Handy ins Ausland mitnehmen bzw. Smartphones oder I-Phones nur offline im Urlaub getreiben und die Bilder erst zuhause vom Rechner aus versenden. Dann gibt es keine diesbezüglichen Probleme zuhause mit dem teuren Handy, Smartphone oder I-Phone.

Donnerstag, 5. September 2013

Hundeerziehung - mal anders!

Bei der Einschätzung der Intelligenz und der Verhaltensweise des Hundes hat sich in den letzten Jahren viel getan. Wer heute noch glaubt, Hunde müssten zur Erziehung geschlagen werden oder der Mensch müsse als dominantes Alpha-Tier aufregen, wird von neueren Wissenschaftsergebnissen eines Besseren belehrt.

Aber was sind die neueren Änderungen für den verantwortungsvollen Hundebesitzer:


  • Sind Hunde dumm? Hier ganz klar nein. Bei älteren Intelligenztests wurde nur, z.B. bei Katzen, eine Eigenwilligkeit und eine gegen den Menschen gerichtete Intelligenz überbewertet. Dem Hund wurde nur sein Gruppenverhalten und seine Anhänglichkeit gegenüber dem Menschen als Dummheit nachgetragen. Tatsächlich ist der Hund das intelligenteste Haustier, was die Kommunikationsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit gegenüber dem Menschen angeht; Allerdings auch deshalb, weil er das älteste Haustier ist und schon zur Steinzeit mit dem Menschen zusammenlebte. Der Hund versteht Menschensprache mit eimem Wortschatz von mindestens 30 Worten, er versteht die ersten 2 Silben und kann menschliche Mimik und Gestik komplex verstehen; An zweiter Stelle kommt dann das Pferd mit weniger als 10 Worten Wortschatz und nur 1 erkannten Silbe. Mimik wird nicht verstanden, an Gestik versteht das Pferd nur die Gerte oder das Zaumzeug. Und im Gegensatz zu allen anderen Haustieren: Der Hund kann in primitiver Form mit dem Menschen handeln! Er hat ein einfaches abgestuftes Wertesystem, was er für bestimmte Handlungen haben will! Nur dumme Menschen nennen dieses Verhalten für "Betteln"!
  • Verhalten Wolfsrudel..Alphatier...? Das Verhalten des Hundes beruht tatsächlich auf den Regeln des Wolfsrudels, auf der anderen Seite aber auch auf dem Zusammenleben mit dem Menschen in steinzeitlichen Verhältnissen. Auf diesen beiden Säulen werden seine Gesetze und sein Unrechtsbewusstsein bestimmt, beides muss oft an die heutige Zeit angepasst werden.

    Das Wolfsrudel bestimmt sein Zusammenleben in der Gruppe; Dies ist aber nicht so grausam wie früher behauptet. Er ist mit seinem Alphatier zufrieden, wenn die tägliche Grundversorgung da ist, wenn er also immer was zu fressen hat und sich sicher fühlt usw. Konflikt mit dem Menschen bekommt er nur in 2 Punkten:
    1. Der Hund hat ein anderes Rangordnungsdenken als der Mensch. Beim Hund ist immer das Alphatier alles Schuld, wenn es Probleme gibt; Die rangniederen Tiere beschweren sich bei komplexen Problemen, die sie nicht verstehen, beim Alphatier oder setzen es sogar in wilden Beissereien ab; Beim Menschen ist es ja von Natur aus umgekehrt - da ist bei komplexen Problemen immer der rangniedrigste Schuld und muss das Problem lösen, und der Chef ist der der herumschreit und das Problem im Detail nicht mal verstanden hat. Die Abläufe in der menschlichen Gesellschaft, z.B. bei häuslicher Gewalt, kann der Hund so niemals verstehen und er kann, vom Menschen aus gesehen, unerwartet aggressiv werden. Wer bei gefährlichen komplexen Situationen aggessiv wird, steht beim Hund ganz unten in der Rangordnung! Der Hund erwartet vom Alphatier, daß es souverän weiss, was zu tun ist, an alle Mitglieder des Rudels denkt und als erster angreift, insbesondere wenn das Alphatier die Gruppe in den Schlammassel hineingeführt hat. Ansonsten gibt es das sof. Hundeschlittenphänomen, wenn auf einmal alle Hunde über den Schlittenführer herfallen, der sich erkennbar verlaufen hat oder sonstwie Miest gebaut hat und aggessiv wird!

    2. Beim Hund ist Rache üblich. Angriffe gegen das Alphatier erfolgen entgegen der allgemeinen Ansicht niemals offen von Vorn, sondern meist in Gruppen hinterrücks mit konkreter Verletzungsabsicht; Jedenfalls wenn die rangniederen Tiere richtig sauer sind!

    Beim Zusammenleben mit dem Menschen schätzt der Hund vor allem am Menschen, daß man sich gegenseitig durch die Sinnesorgane und die Intelligenz hervorragen ergänzt. Der Hund hilft dem Menschen dabei beim Jagen und dem Schutz mit seinem Geruchssinn und übernimmt die Erkundung des Nahbereichs. Vom Menschen erwartet er die langfristige Planung, da der Mensch ja derjenige ist, der bis zum Horizont sehen kann bzw. zumindest durch seinen höheren Kopf eine weitere Sicht hat. Der Hund handelt aber auch mit dem Menschen um Leckerlies etc., da er seine Fähigkeiten sehr wichtig nimmt; Immerhin war der Hund zur Steinzeit für den absolut Menschen lebenswichtig: Bei der Jagd, bei Finden verletzter befreundeter Menschen im Wald, beim Hetzen und Finden der durch den Speer verletzten Beute, als Frühwarnsystem gegen Bären und Säbelzahntiger,...
  • Warum denkt der Hund anders? Der Mensch benutzt ja vor allem das Auge als wichtigstes Sinnesorgan. Da Erkennen anderer Mitbewohner geht über das Sehen. An zweiter Stelle kommt das Gehör. Beim Hund ist der wichtigste Sinn die Nase, dann kommt das Ohr; Das Auge ist eher unwichtig. Der Hund erkennt den Menschen nur über den Geruch oder das Sprechen, über das Auge kann er den Menschen nicht erkennen. Ansonsten ist ein Sozialverhalten ähnlich komplex wie beim Menschen.
  • Warum läuft der Hund so blöd dem Ball hinterher? Das Fang-dem-Ball-Spiel ist beim Hund ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens mit dem Menschen. Das Jagen musste im Wolfsrudel immer wieder geübt werden, bei Jagen selbst gab es ja keine zweite Chance. Daher wurde das Jagen oft spielerisch geübt, wobei auch schon jeder seine Rolle übernahm und demonstrierte. Gegenüber dem Menschen kennt der Hund vor allem das Jagen mit Fernwaffen des Menschen, wobei der Hund das Werfen der Fernwaffe als Zeichen zum Angriff sieht und die Fernwaffe mit dem, was dran ist, angreift. Dies demonstriert er dem Menschen beim Fang-den-Ball-Spielen, das für ihn durchaus ernst gemeint ist. Immerhin hätte der Mensch bei der Jagt auch mit Fernwaffen kaum eine Chance gehabt, da verletzte Beute meist noch bis zu mehreren Kilometer weit lief, bevor sie tot zusammenbrach. Nur der Hund konnte den Menschen rechtzeitig dahinführen, um die Beute dann gegen andere Fressfeinde zu verteidigen. Genau das will der Hund trainieren!
  • Muss man den Hund schlagen bei der Erziehung? Heute gang klar nein! Der Hund kennt soziales Zusammenleben; Er hat ein ausgeprägtes Gesprüd und Empathie für den Menschen. Das heisst er riecht schon Angst, Ärger oder auch Freude beim Menschen und lernt schon durch Beobachtung und Geruch. Nur bei wenigen Dingen muss er aktiv erzogen werden, dann handelt er oft regelrecht um Belohnungen wie Leckerlies etc. und fürchtet am meisten vorübergehende soziale Ausgrenzung aus dem Ruden wie wenn er in das Körbchen geschickt wird.
  • Hunde sind nur eingeschränkt Kinderlieb. Im Wolfsrudel bekommen meist alle Tiere gleichzeitig Nachwuchs, wenn es dem Rudel gut geht. Geht es dem Rudel schlecht, verlieren die Tiere meist von selbst ihre Schwangerschaft oder töten sogar neugeborenen Nachwuchs, egal ob es der eigene oder fremder ist. Bekommt der Mensch Nachwuchs, so kann man insbesondere mit weiblichen Hunden Probleme bekommen, wenn man diesen für den Hund erkennbar Nachwuchs verweigert - das gilt sogar für eine Spritze gegen Läufigkeit oder für das Verbot von Rüdenbesuch. Hunde können dann unerwartet aggessiv gegen Babys werden - im Prinzip sind Hunde also ein Problem gegenüber Babys.
Diese Punkte bei allem Alphatier-Gerede beachten, dann klappt's auch mit dem Köter!