Freitag, 10. Februar 2012

Warum klappt das nicht mit dem Elektroauto?


Alle fordern das Elektroauto; Angeblich will es der Kunde, angeblich will es der Ökologe; Angeblich ist es realisierbar; Aber am Markt kann es nicht plaziert werden. Warum eigentlich? Hier mal die wirklichen Gründe:

  1. Im Sommer hui, im Winter pfui? Größtes technisches Problem ist noch die Wintertauglichkeit. Im Winter ist der Benziner oder Diesel wesentlich besser und umweltfreundlicher als sein Ruf. Da Heizen geht problemlos und ohne zusätzlichen Energieaufwand – im Grunde entsprechen die Diesel/Benziner im Winter den Voraussetzungen einer Kraft/Wärme-Kopplung: Auch die Abwärme der Energieerzeugung wird genutzt zum Heizen. Will der Elektrofahrer nicht frieren im Winter, so muss er elektrisch heizen, was den Stromverbrauch bis zu vervierfacht gegenüber den offiziellen Angaben für das nur-Fahren.. Selbst wenn er ein Asket ist und sich warm Anzieht, ist selbst für das aus Verkehrssicherheitsgründen nötige heizen der Scheiben, Batterien und Antriebsaggregate noch der etwa doppelte Stromverbrauch der offiziellen nur-Fahr-Angaben. Allein dieser Grund ist ein ko-Kriterium des reinen Elektrofahrzeuges; Es fordert den Hybridantrieb oder aber den Elektrowagen nur als Zweitwagen im Sommer (eventuell Cabrio, denn auch die Klimaanlage fällt beim Elektrowagen ins Gewicht!).
  2. Krieg der Ingenieure? Wenn man nun fragt, warum die in obigen Punkt gemachten Vorschläge Hybridfahrzeug oder Cabrio-Zweitwagen, die sich ja ökologisch und ökonomisch rechnen würden, nicht gelingen, dann muss man tief eintauchen in die Seele der Ingenieure; Vor allem den Maschinenbau- und Elektroingenieure. Elektroingenieure betrachten nur den technischen Wirkungsgrad und fühlen sich für praxisnahe Berechnungen nicht für zuständig. Sie würden am liebsten Maschinenbauingenieure in Rente schicken. Deshalb bestehen die Entwicklungsabteilungen für Elektrofahrzeuge zu über 80% aus Elektrotechnik-Ingenieure; Die wenigen Maschinenbauingenieure fühlen sich ständig gemobbt und sind in keinem anderen Bereich so oft beim Arbeitsgericht aktiv; Wobei neben dem VDE auch der VDI ständig bei praktisch jeder Pressemeldung über die Arbeitsmarktentwicklung vor allem die sehr guten Berufsaussichten der Elektrotechnik-Ingenieure lobt. Bei den Aktivitäten der Elektrofahrzeugentwicklung kommen vor allem die Praxisteste kaum zum Zuge (Etat weniger als 5 %), die vor allem von Maschinenbauingenieuren (vor allem KFZ-Technik, Fertigungstechnik, Thermodynamik) gefordert werden. Ebenso beklagen auch Chemiker und Ökologen das Diktat der Elektrotechnik-Ingenieure: Die Fragen, wohin mit den Altbatterien, Batterie-Recycling, Ökologische Einschätzung der echten Verbräuche, praxisnahe Tests der Verbräuche sowie Ökologische Einschätzung der realen Stomproduktion würden gerade von Elektrotechnikern nicht sehr ernst genommen; Standardaussage der Elektroingenieure: Elektrische Antriebe haben einen Wirkungsgrad von über 99% und so gut wie keine Auswirkungen aus die Umwelt; Das ist Naturgesetz!“.
  3. Was die Vorbehalte der Käufer angeht, ist mangelndes Vertrauen in die Werkstätten der großen KFZ-Anbieter das Hauptproblem. Über 90% aller potentiellen Käufer glauben nicht, dass die Werkstätten ohne horrende Mehrkosten die Scheckbuchwartung von E-Fahrzeugen machen und fürchten sogar Abzocke. Das Werkstattwesen würde ihrer Meinung nach schon seit Jahrzehnten mit sinnlosen Wartungsarbeiten beschäftigt und würde sich oft mit Taschenspieltertricks, Sabotage oder Abzocke beschäftigen und sei fast wartungsfreie KFZ gewohnt. Es gebe regelrechte Gewohnheitsrechte von Vertragswerkstätten, was man an heimlichen ungeplanten Kosten an einem KFZ verdienen dürfe. Bei der Scheckbuchwartung kalkuliere man mit etwa 300% Mehrkosten für unplanmäßige Reparaturen, indem bei der Wartung gleich die nächste teure Panne eingebaut würde. Der Gebrauchtwagenverkauf kalkuliere damit, dass ein KFZ nach 3 Jahren verkauft würde und dann bereits praktisch als schrottreif erklärt werden dürfe, dann aber mit rückgedrehtem Tacho wieder mit mindestens 15000€ wieder verkauft werden könne. Wer sein Auto länger fahre oder nicht zur Scheckbuchwartung gehe, werde systematisch beim TÜV angezeigt und mit Taschenspielertricks bei der Polizei angezeigt wegen angeblichen Sicherheitsverstößen. Eben diesem Werkstattwesen traue man kundenseitig nicht zu, Elektrofahrzeuge zu warten, ohne die Fahrer weit über die Grenzen der finanziellen Belastung auszunehmen. Ängste, beim Elektrofahrzeug noch weniger selbst die Tricks der Vertragswerkstätten kontrollieren zu können, spielen da eine Rolle. Sorgen vor Elektronik-frisieren und vor Computerviren im KFZ spielen ebenfalls eine Rolle. Erfahrungsberichte von Elektro- und Hybridfahrzeugnutzern im Internet beklagen gerade diesen Punkt, da die ungeplanten Wartungskosten, Pannen, Anzeigen vom TÜV sowie bei Laternenparkern die Sabotagen/Beschädigungen dramatisch höher seien als bei Benzinern/Dieseln. Laut Internet-Beschwerden von Elektro/Hybridfahrern herrsche im Vertragswerkstättenwesen Goldgräberstimmung bei dem Wort Elektro/Hybrid, wobei sich nicht-Vertragswerkstätten telefonisch beim Hersteller informieren würden, was man da noch kassieren könne, selbst wenn man mit kleineren Pannen wie Kratzern, Scheinwerfereinstellen oder Glasbruch dort hinfährt. Bei Unfällen kämen noch pauschal gewaltige Mehrkosten für Kontrolle der Batterie auf Auslaufen (auch wenn die keine sichtbaren Beschädigungen hat), Großeinsätze der Feuerwehr wenn irgendwelche Flüssigkeiten auslaufen (auch wenn es nur Kühlwasser war), teurere Abschleppkosten und Nicht-Übernahme der Kosten von gegnerischen Versicherungen solcher Zusatzkosten. Vor allem auch: Höhere Versicherungsbeiträge für Hybrid/Elektro.
  4. Ein weiterer Grund ist im Bereich Verkehrssicherheit zu finden: Fährt man leise im Elektromodus, überhört einen oft jemand (vor allem Fussgänger). Elektrofahrer beklagen sich, vor allem in Stadtverkehr häufiger Mitschuld an Unfällen zu bekommen wegen der leisen Fahrweise. Auf der anderen Seite ist es noch verboten, Geräusche künstlich elektronisch zu erzeugen. Eine merkwürdige Gesetzteslage, die hoch immer nicht in Deutschland geändert wurde; Geschweige denn in anderen europäischen oder gar nichteuropäischen Ländern. In vielen US-Bundesstaaten sind dagegen schon künstlich erzeugte Geräusche erlaubt.
  5. Die Umweltprognosen für Elektrofahrweise ist dagegen teilweise zu günstig. Es wird wenig berücksichtigt, wie der Strom real produziert wird. Der Strom wird nunmal nicht sauberer, wenn man Zertifikate für erzeugten Solarstrom o.ä. vom Ausland aufkauft und den von Kohlekraftwerken erzeugten Strom dann als Ökostrom verkauft. Die Rechentricks, nach denen die E-Fahrzeuge nur regenerativen Strom laden würden, macht die Luft natürlich nicht sauberer. Betrachtet man die reale Situation, so genügt eine Elektro-Reichweite von Hybridfahrzeugen von ca. 30 km für das durchqueren der Umweltzone, für den Stadtverkehr oder den Stop-and-Go-Verkehr; Dies könne aber schon über 70% der Schadstoffe verhindern, da das Benzin-/Diesel-KFZ gerade in vorgenannten Bereichen zum Luftverschmutzer wird. Auf der Autobahn, auf Landstraßen und im strengen Winter auf den ersten Kilometern zum Aufheizen ist dann doch der Benziner/Diesel überlegen. Der Anwendungsbereich des reinen Elektrofahrzeuges beschränkt sich demnach auf den reinen Innenstadtbereich, möglicherweise nur im Sommer.
  6. Das größte Problem sind aber die Kunden selbst. Laut Marktwinschätzung von KFZ-Verkäufern kaufen nur 20% aller Kunden ein KFZ aus rein vernunfts- und umweltgründen. Verkaufsargument Farbe/Metalliclackierung spielt bei 80% aller Autoverkäufe eine Rolle, leistungsstärkerer Motor oder vom Standard abweichende Motorvariante bei 70%, Luxus-Paket wie el- Fehsterheber, Sitzheizung, Radio bis Stoff/Lederausstattung ebenfalls 70%, nicht-Standard-Reifen/Felgenausstattung (Breitreifen, Alufelgen) bei 65%, Motor-Sound (Motor, Spezialauspuff, Turbo) bei 60% und Automatikgetriebe bei 35% eine Rolle – Alles Gründe, die psychologisch gegen einen Elektro/Hybridwagen zu sprechen scheinen – was die Marketingstrategen noch nicht in den Griff bekommen haben. Versuche, teure Edelfahrzeuge als Firmenwagen durch günstige Verkaufsaktionen mit an Firmen als Firmenwagen zu verbreiten, scheitern regelmäßig kläglich. Elektro/Hybridfahrer gelten bei ihren Chefs als unpünktlich, wenig flexibel, wenig belastbar, als überkorrekt z.B. bei der Beachtung der Verkehrsregeln, als unmännlich (typisches Frauenangebot), als zu wenig forsch und zu wenig smart und als wenig karrierebewusst. Mitarbeiter fühlen sich oft als auf die berufliche Abstiegsleiter verbannt, als gemobbt oder ähnliches, wenn sie ein Elektrofahrzeug angeboten bekommen. Standardwitz: Leute, deren Autos meistens vorne Beulen bekommen, sollten ein normales Auto bekommen; Leute, deren Autos meistens hinten Beulen bekommen, sind mit einem Hybrid/Elektrofahrzeug besser bedient.
  7. Kenner sagen, dass bei der oberen Mittelklasse etwa 70% aller Neuwagen beruflich geordert werden und dass sich die Käufer neuer Kleinwagen sich an den Ausstattungsmerkmalen der oberen Mittelklasse mit etwa 3 bis 4 Jahren Rückstand orientieren. Daher wird in der Praxis immer noch mehr Wert auf Reichweiten über 800 km, Autobahntauglichkeit und Zuladungsgewicht gelegt.
  8.  
  9.  

Mittwoch, 1. Februar 2012

Was man bei Twitter vermeiden sollte, wenn man sein Bild hineingestellt hat (Bilderkennungs-Software!):


Man sollte bei Twitter besser nicht hineinstellen:

  • Witze über seinen Chef. (Auch keine Stromberg-Witze, Derrik-Witze wie „Harry, hol schon mal den Wagen“ oder  Management-Witze wie „Management by Hubschrauber – mächtig sinnlos Staub aufwirbeln und in die Luft gehen – dann nur noch nachfragen wann das Ziel endlich erreicht wird“.)
  • Witze über Amerika vor Amerika-Reisen. (Auch keine Witze über Taliban, Bin Laden, Bomben im Handgepäck, deutsche Schäferhunde, amerikanische Staffordshire, Schwarze, schwarze Präsidenten, Terminator-Filme oder Glock 19-Pistolen.)
  • Witze über Merkel vor Bewerbungen im öffentlichen Dienst. (Das gilt auch für Witze über Ostdeutsche in Führungspositinen, Frauen in Führungspositionen, Beauty-Tipps für Blondinen in den Wechseljahren, griechische Sparkommissare, blonde Atomphysikerinnen und Doktorarbeiten.)
  • Witze über türkische Migranten vor HartzIV-Anträgen. (Gilt auch für Witze über Gebrauchtwagenhändler, Autoschieber, 7 Jungfrauen im Paradies, Flugzeuge die in Hochhäuser fliegen, Guatanamo und Ramadan.)
  • Witze über Kanabis vor Holland-Wochenendtrips. (Gilt auch für Witze über Shisha’s, Koffeeshops, bunte Pillen, TicTac, Fisherman`s Friend, Pille danach, Geburtenregelung, Frauenärzte, Kondome und schwangere Blondinen.)
  • Witze über die Mafia vor Italien-Reisen. (Gilt auch für Witze über Pizzerien, Ferraries, Betonschuhe, Betonfundamente, Stiletti’s, europäische Sparkommissare  in explodierenden Autos und mächtige Paten.)
  • Witze über Alkohol vor Mallorca-Reisen. (Gilt auch für Witze über Ballermann-Feten, Randale in Hotelzimmern, Alkohol und Minderjährige, betrunkene weibliche Teenager,  sexy minderjährige Blondinen, Kotzen im Flugzeug, Ausnüchterungszellen sowie Raufereien.)
  • Manta-Witze vor Führerscheinprüfungen. (Gilt auch für Witze über Fahrprüfer, tiefergelegte Blondinen, frisierte Autos, getunte Autos, Auto-Pimping, Frauen und Einparken, Cobra die Autobahnpolizei, Politessen, Leichen im Kofferraum, Hirschgulasch nach Überlandfahrten und illegale Autorennen.)

Sonntag, 22. Januar 2012

Concordia-Katastrophe – wo hat der Kapitän sich strafbar gemacht?


Was die internationale Justiz im Moment interessiert: Wo hat der Kapitän sich wirklich strafbar gemacht? Welcher der Toten geht konkret auf welchen Verstoß gegen Seerecht zurück?
Dabei wird im Moment nach 2 Arten von Todesursachen gesucht:

  • Tote ohne angelegte Schwimmweste direkt in dem Bereich des Lecks, die von Schotten eingeschlossen sind. Diese können als Folge dessen gesehen werden, daß der Kapitän vor seinem gefährlichen Manöver nicht alle Passagiere an Deck befohlen hat, wie vor gefährlichen Manövern (sogar bei der Hafeneinfahrt) vorgeschrieben ist.

  • Noch schlimmer gewertet werden Tote mit angelegten Schwimmwesten, die weit entfernt von dem Leck von Schotten eingeschlossen wurden. Diese werden aus Folge dessen gewertet, dass der Kapitän vor dem Auf-Grund-Setzen des Schiffes in Passagierinformationen abgewiegelt hat und die Passagiere wieder in ihre Kabinen befohlen hatte. Daß Passagiere in den unteren Decks bei dem Auf-Grund-Setzen regelrecht hingerichtet werden, müsste ihm bekannt gewesen sein. Bei dem Auf-Grund-setzen soll ja der leckgeschlagene Bereich (also die leckgeschlagene Seite) angehoben werden; Das Wasser, das sich im Schiff befindet, läuft dabei plötzlich unkontrolliert von der leckgeschlagenen Seite in die trockene Seite, die Räume stehen schlagartig unter Wasser und die Schotten schließen unvorhersehber plötzlich. Nach ersten Informationen gehen etws zwei Drittel aller Toten auf diesen Effekt zurück. Daß vor dem Auf-Grund-Setzen keine Evakuierungsbefehle für die unteren Decks gegeben wurden, ist demnach grob fahrlässig und entgegen jeden seemännischen Grundlagen.

Brauchen wir Neodym-Abbau?


Über 90% des Neorym-Abbaus der Welt ist in China, China hat ein Monopol auf Neorym. Der Neodym-Verbrauch der Welt ist gewaltig gestiegen. Aber macht es einen Sinn, Neorym in Sachsen-Anhalt abzubauen?
Neodym ist auch ein nicht Recyclingfähiges Umweltgift. Der Neodym-Anteil im Hausmüll hat sich ebenfalls in den vergangenen Jahren gewaltig erhöht. Umweltmäßig müssten eigentlich Neodym-Recycling und technische Lösungen ohne Neodym – die es wirklich gibt - im Vordergrund stehen.

Aber warum genau das wichtig wäre, aber gerade fast unmöglich ist, diese Frage kann man nur als Wirtschaftswissenschaftler beantworten:

China hat in dem vergangenen Jahrzehnt ein klassisches Monopol auf Neodym aufgebaut, wie in den Lehrbüchern von Marx usw. beschrieben. Möglich wurde dies durch die westliche Ideologie von „Auslagern der Produktion nach China“ usw. So ein Monopol umfasst leider nicht nur einfach die Produktion eines Rohstoffes. China hat auch systematisch technische Patente für Neodymfreie Lösungen aufgekauft, um Alternativen verbieten zu können. Vor allem Trivialpatente werden von  teuren Anwälten benutzt, um hierzulande Neodym-Konkurrenz rechtlich verbieten zu lassen, während China selbst professionell westliche Patente missachtet.

So ein Monopol besteht eben aus mehr: China hat ein gewaltiges Netzwerk von Zulieferern, Weiterverarbeitern und Endkunden aufgebaut, die im Westen sitzen und 100% von dem Neodym-Monopol abhängig sind. Gegen das Neorym-Monopol zu arbeiten würde für fast alle westlichen Elektronikhersteller das Aus bedeuten und viele Arbeitsplätze in Gefahr bringen. Dazu kommen Politiker, die auf Parteispenden aus dem Nebel des Neodym-Monopols angewiesen sind; Wirtschafts-Beratungshäuser, die 100% ihres Umsatzes mit den Slogans„Auslagern der Produktion nach China“ und „China ist billiger“ machen und die für Geld den wissenschaftlichen Unerbau für das Neodym-Kartell liefern; Sogar Unis und Professoren, die viel Fördergelder aus dem Dunstkreis des Neodym-Kartelle bekommen; Und zuletzt Verbraucher, bei denen Markennamen IN sind, die 100% mit dem Neodym-Kartell zusammenarbeiten und die ihre Produkte mit viel Werbegeldern am Markt plaziert haben.

Die Schattenseiten des Neodym-Kartelle sind dabei erschreckend: Selbst „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“-Arbeiten werden von Patentdieben im Internet runter gemacht; Häufig dabei die Behauptung, die Arbeit sei schonmal im Internet veröffentlicht gewesen, wobei dann chinesische Internetseiten (die unter die chinesische Zensur fallen und deren Veröffentlichungsdatum frei editiert werden kann) genannt werden; Ein systematischen Aufkaufen von Bodenschatzfunden durch chinesische Firmen, die dann die Rechte aufkaufen und weitere Untersuchungen oder gar den Abbau verbieten lassen – Kam vor allem in Afghanistan aktuell vor;  Oder vor allem indem bei Professoren gegen Master- und Doktorarbeiten Druck ausgeübt wird (via Forschungsgelder), Anti-Neodym-Lösungen nicht weiter zu verfolgen. Schlimm ist: Sogar die Supraleit-Technologie konnte so aus vielen Hochschulen aus der Liste der aktuellen Forschungsvorhaben verbannt werden.

Dabei hat Neodym auch technisch seine Grenzen. Der Versuch der Chinesen, den Transrapid mittels Neodym zu Verbessern und Weiterzuentwickeln, scheiterte kläglich. Die Möglichkeiten der Supraleiter kann Neodym technisch nicht ersetzen. Bei der IPOD- und IPHONE-Generation steht Neodym daher für immer höhere Energieverluste und immer höheren Energieberbrauch, der allerdings mit immer leistungsfähigeren Batterien ausgeglichen wird. Das ändert aber nichts daran, dass inzwischen zwischen 30% bis sogar 50% des Gewichtes dieser Geräte aus Batterien besteht, wodurch der angebliche Gewichtsvorteil von Neodym-Lösungen ins Gegenteil gekehrt wird. Ebenso ist bei den Neodym-Lösungen immer noch der Trend zu immer höheren Elektrosmogwerten unaufhaltbar.

Trotzdem schlechte Nachrichten für Neodym-Gegner: Die Macht der Neodym-Kartelle und des Neodym-Monopolisten China kann vermutlich nicht so schnell gebrochen werden,  China beherrscht den Markt der IPot- und IPhone-Generation (Im Prinzip alles was mit I beginnt) auf unabsehbare Zeit, und vor allem die Supraleittechnoligie ist ein Auslaufmodell!


Dienstag, 17. Januar 2012

Wikipedia contra Sopa und Pipa


Wikipedia schaltet mal wieder ein paar Server ab als Protest gegen ein US-Gesetz gegen illegale Raubkopiererei. Warum geht Wikipedia in Kontrontationskurs gegen dieses Gesetz, und warum will Wikipedia dieses Gesetz ignorieren?

Erstmal vereinfachen die neuen Gesetzt das Durchsetzen von Urheberrechtsansprüchen und erlauben das Sperren von Seiten, die gegen ein bestimmtes Urheberrecht verstossen, schnell und ohne langatmige Gerichtsverfahren. Diesbezüglich ist bei Wikipedia ja bekannt, dass die Wikipedianer sich ungern von Gerichten oder Gerichtsvollziehern hereinreden lassen und ihre Sicht der Dinge, die ja Ergebnis eines Wiki-internen pseudodemokratischen Prozesses seinen, hereinreden lassen. Vor allem werden sie sauer, wenn ohne o.k. vom Administrator und ohne langes Herumgelaber auf Diskussionsseiten etwas von ausserhalb einfach blockiert wird. Dies sind schon länger bekannte Einstellungen von Wikipedianern. Wikipedia versteht dabei anscheinen die "Lizenz für freies Wissen" anscheinend als die Lizenz zum töten und glaubt, sich da von Gerichten nicht hereinreden lassen zu müssen.

Eine überschlägige Suche, welche Wikipedia-Artikel dabei gefährdet sind, zeigt allerdings, daß sich die Wikipedia-Gemüter dabei durchaus beruhigen können.

Ich finde dabei folgende Wiki-Problemartikel:

Wiki-Artikel, die Urheberrechte falsch darstellen. A hat beispielsweise das Urheberrecht, aber B wird von Wikipedia (noch) als Urheberrechtsbesitzer dargestellt. Dies betrifft vor allem US- und deutsche Patente, vor allen chinesische Wiki-Artikel über Erfindungsdarstellung u.ä. Wer will kann ja beispielsweise mal unter Neodym oder Ähnlichem mal herumklickern. Komischerweise protestiert Wikipedia da nicht gegen die chinesische Zensur, die massiv Einfluss auf viele Wikipedia-Artikel in der chinesischen Sprache hat. Aber gegen westliche Gesetze ist da das Geschrei gross.

Alte Wiki-Artikel in westlichen Sprachen, deren ehemaligen Urheberrechte längst abgelaufen sind. Meist uralte ausgesprocene Reklame-Einträge, die seit vielen Jahren nicht mehr gewartet worden sind und völlit sinnlos ein Stichwort belegen (Beispiel: Stichwort Mini-Disko)

Einträge über verbotene Tauschbörsen, über die solche Tauschbörsen auffindbar sind für den Benutzer und für die dann indirekt Reklame gemacht wird.

Jetzt mal halblang: Muss man sich seitens der Wikipedianer so aufregen, wenn sowas seitens der Gerichte abgeswitcht werden kann?

Donnerstag, 5. Januar 2012

Frage Nr. 769 an Wulff: Was ist ein Rubicon?


Was ist ein Rubicon? Was auf den ersten Blick wie ein Beitrag zum "Nutzlosen Wissen" aussieht, beweist doch wieder die Qualität von Wikipedia. Wer schon bei Westerwelles "Spätrömischer Dekadenz" verzweifelt in Wikipedia nachgeblättert hat, fragt sich: Braucht man eigentlich jetzt Wikipedia, um die verbalen Ausrutscher von Spitzenpolitikern zu verstehen?

Und selbst nach intensivem Studium in Wikipedia muss manch ein mündiger Staatsbürger erkennen: Hier steh ich nun, ich armer Thor, und bin so klug als wie sovor.

Aber welchen Sinn haben denn nun solche Metaphern im Mund von Spitzenpolitikern? Diese Frage aller Fragen führt allerdings immer nur zu der Antwort: "Es hat gar keinen [Sinn]"

Freitag, 16. Dezember 2011

Im Zeichen der Libelle - Zur Wikipedia-Filmkritik


Die Story ist eine Mixtur aus verschiedensten psychischen, psycho-somatischen und psychotischen Krankheiten, die der Fachmann in den Bereich der posttraumatischen Neurosen nach Verlust geliebter naher Angehöriger kennt. Diese werden real und gekonnt dargestellt - der Fachmann tobt und der Laie gruselt sich.

Aber zur Story: Der midlivecrisis-geplagte burn-out-Syndrom-workoholic von Familienvater verliert seine schwangere Frau bei einem Busunfall irgendwo im Urwald, wo sie alleine unterwegs war. Im Anschluss durchlebt er systematisch fast alle Psychosen, Wahnvorstellungen und Fixen Ideen, die der Fachmann kennt und begibt sich, geführt von selbsteingeredeten Libellenzeichen, auf die Suche. Seine rasenden Psychosen steigern sich zu lebensgefährlichen Verhaltensweisen und gegelrechten Selbstmordversuchen; Insgesamt ein Zustand, in dem man in eine geschlossene Nervenheilanstalt zwecks Genesung gehört.

Zum Entsetzen des Fachmannes endet die chaotische Handlung dann wirklich damit, dass er das verloren geglaubt ungeborene Kind lebend wiederfindet, wodurch der Film möglicherweise gefährdeten Persönlichkeiten irreale Hoffnungen machen kann - in der Klapse darf man den Film sicher nicht zeigen.

Aber regen wir uns nicht auf - wikipedia sagt uns ja wie üblich schon vorher wer am Schluss der Mörder ist und nimmt dem ahnungslosen Leser wieder jede Spannung; Und fördert damit die abgebrühte Art der Fernsehzuschauer, die das Gemetzel am liebsten bei einem kühlen Bierchen geniesst. Also-Viel Spass!



The eye - Noch eine Film-Kritik

Der Film The Eye ist der Beitrag der religiös-amerikanischen Unterschicht zur Transplantationsproblematik. Nach einer Hornhauttransplantation wird eine Frau zwar geheilt - sie kann wieder sehen. Doch sie sieht nicht nur reales.  Ein verzwicktes Puzzle von Visionen, Hinweisen, Vorahnungen, Schicksal und Vorbestimmungen entsteht, das der Drehbuchautor am Ende nicht ganz glaubwürdig auflösen kann - Das final destination der schicksalhaftten Vorbestimmungen und Mysterien, bei der sogar eine moderne Hexenverbrennung der Augenhornhaut-Spenderin eine Rolle spielt, ist am ende nur die Verhinderung eines schnöden Autounfalls auf Cobra11-Die Autobahnpolizei-Niveau. Schicksalsnornen und Todesengel müssen sich anscheinend auch mit Kleinkram beschäftigen. Nur Luminaten-gewöhnte Filmliebhaber, die jedes merkwürdige Puzzle lösen wollen und verlangen, dass es am Ende aufgehen muss, werden bei dem Film Kopfschmerzen bekommen.