Montag, 29. August 2011

Harry Potter und Wikipedia

Wiki nimmt sich wie immer das Recht, bei Agatha Christie vorher zu sagen wer der Mörder auf der letzten Seite ist und wie das mit Harry Potter endet - gilt unter Literaturkritikern als ein No-Go, aber so ist man halt. Bei Harry Potter hat Wiki da seinen Meister gefunden, denn die unprofessionelle Handlungsbeschreibung von Wiki verliert sich irgendwo zwischen der Haupt- und dem Gewirr von Nebenhandlungen und bringt mehr Kopfschmerzen als das Lesen der Bücher selbst.

Aber was ist Harry Potter nun wirklich? Das ursprüngliche Manuskript mit einer liebenswürdigen Karrikatur der englischen Privatschulen und Privatinternaten, die als exzentrisch, sonderlich, traditionsgebunden und pseudo-elitär gelten, wurde von einer Vielzahl von Ghostwritern zu einem Stapel von über 1000-seitigen Schinken ausgebaut, und die ursprüngliche Rahmenhandlung des ersten Buches wird durch eine Reihe von Nebenhandungen gestreckt, die in den Folgebüchern zur Haupthandlung werden – eigentlich ein typischer Charakter von Groschenheften.

Traurig auch, daß Wikipedia die Erfolgsgeschichte und die Verkaufszahlen ungeprüft von den beteiligten Verlagen übernimmt, obwohl in der Branche jeder weiß, dass diese Verlage gerade bei der Promotion von sog. Bestsellern gern mal mit übertriebenen Verkaufszahlen arbeiten und auch bei den Produktionskosten von Kinofilmen und Kinobesuchszahlen gern mal schummelt. Tatsächlich machte die Autorin ihr Vermögen erst Jahre nach der ersten Veröffentlichung hauptsächlich mit Lizenzgebühren für Fanartikel und Filme und gilt in der Branche inzwischen als englisches Gegenstück zu Dieter Bohlen. Gerade in Sachen Lizenzgebühren hat sie da kaum ein Herz für Harry-Potter-Fans: Die Spitze des Eisberges war da das Verbot eine „Harry Potter-Lexikons“, das von Fans von Harry Potter geschrieben wurde (es gab keine Zitate ala Gutemberg), und das etwas Licht in die Zusammenhänge der verschiedenen Nebenhandlungen bringen sollte. Auch sonst ist die Autorin die Herrscherin über eine Spur von konkursgegangenen Lizensnehmern, Kleinanbieter von Fanartikeln und Begleitliteratur, die sie mit knallharten Vertragsbedingungen an sich gebunden hatte – Verdienen taten nur einige Lizenzgeber – das waren ein paar Großverlage und die Autorin.

Wir wünschen da viel Spass bei dem Versuch, mittels Wiki oder auch anders die Handlung zu verstehen, wenn man schon niemanden findet, der die Bücher wirklich durchgelesen hat und sich seine Meinung nicht in den Kinofilmen gebildet hat.

Samstag, 30. Juli 2011

China – der Sieger der Kapitalisten?

Warum gehen im Moment alle westlichen Länder konkurs, während China die ausländischen Devisen hortet? Untersuchungen kommen da zu überraschenden, sehr einfachen Ergebnissen, die von Wirtschaftswissenschaftlern und Politikern wiederum extrem niedergemacht werden, meist hintenrum versteht sich.

Dabei muss man wissen, daß gerade China nie wirklich marktwirtschaftliche Strukturen in seimen kommunistische System akzeptiert hat. Zentralistische kommunistische Strukturen bestimmen dort alles: Die Aktienkurse, die Währungskurse, die Gewinne... Wissen sollte man auch, daß in China Profite (übersetztungstechnisch gleich Rendite, Dividenden, Erträge, Erlöse …) nach wie vor einen Straftatbestand darstellen. Chinesische Behörden beispielsweise zu einem pleitegegangenen westlichen Unternehmer, der aus Auszazlung seiner Erlöse der letzten 10 Jahre klagte: „Wie kommen Sie eigentlich darauf, daß kommunistische Staaten Profite auszahlen?“

Wie kommt es dann dazu, daß China gerade von westlichen kapitslistisch orientierten Kreisen immer wieder als Wirtschafts-Musterländle und als Vorbild für deutsche Arbeitnehmer dargestellt wird? Woher die angeblich billige Produktion in China und die Erfolge derartiger Konzepte?

Es zeigt sich dabei eher eine triviale Zustandsbeschreibung: Chinas Führung betreiben Marktwirtschaft in etwa wie ein illegales Glücksspiel mit gezinkten Karten: Zentralistisch wird entschieden, wer Gewinnen darf und wen man abzockt. Man lässt Leute absichtlich erstmal mit kleinen Beträgen gewinnen, um dann große Beträge abzuzocken. Man fördert Spielsucht. Man garantiert hohe Provisionen für Aktienhändler chinesischer Aktien oder für die Vermittler on Geschäften. Und es zeigt sich, daß westliche Kapitslisten sich sehr leicht so manipulieren lassen.

Statistiken zeigen, daß praktisch keine westliche Firma wirklich mit Gewinn wieder aus China zurückgekommen ist. Gewiss, Firmen machen Gewinne, die wieder in China investiert werden; Aber sobald man das Geld wieder aus China herausbringen will, erlebt man praktisch immer ein blaues Wunder. Steuernachzahlungen, Klagen wegen ausstehender noch zu bezahlender Gelder (meist an korrupte Strukturen), Teilweise läuft die Produktion einfach weiter und die Waren werden als Produktfälschungen weltweit vertrieben,... Chinesische Korruption ist da erfinderisch und lässt sich immer wieder Neues einfallen – meist geradezu verhöhnende Zitate, die aus dem westlich-kapitalistischen Wortschatz entliehen sind.

Und die Folgen können dann im Westen besichtigt werden: Selbstmorde von Firmeninhabern nach Konkurs, andere Firmenihnaber lassen sich regelrecht vom Chinesischen Geheimdienst zur kollaboration erpressen für die Aussicht, ihre Profite ausgezahlt zu bekommen und unterwandern westliche Datensicherheit oder Manpulationen. Oder helfen einfach nur den Dalai Lama zu schassen.

Diesbezüglich zeigt sich dann eine bisher unbekannte Gefahr: Produktmanipulationen – vor allem von Computerbauteilen und Platinen. Dabei wird bei Computer-Chips, die westliche Firmen in China produzieren lassen, einfach ein Spionagechip fast unsichtbar hineingelötet. Die Bauteile werden dann in westliche Produkte eingebaut und die Chinesen haben den Geheimcode, die dies aktiv machen. Dies passiert dabei nicht mehr nur auf den Spionagebereich, sondern bereits auch schon auf der Ebene der organisierten Kriminalität. Das Zauberwort ist: Elektronische Steuerungen von Computern, Druckern, auch Waschmaschinen, Kaffeeautomaten, Staubsaugern etc, die eine elektronische Lebensdauerbegrenzung haben und nach 3 jahren etwa regelmäßig mit Reparaturcodes ausfallen, wegen angeblich falscher Staubsaugerbeuteln, Kaffeepads oder Druckerpatronen stehenbleiben, Autos die auf Geheimcodes reagieren und sich von Autodieben klauen lassen. Und Chinesische Triaden, die solche Geheimcodes verkaufen and westliche Autodiebe, schmierige Waschmaschinen-Reparaturdienste, verlogene Reparatur-Service-Meister, betrügerische Auto-Reparaturwerkstätten und Gebrauchtwagenhändler. Sogar ganze in China zusammengelötete KFZ-Kabelbäume für deutsche KFZ-Hersteller sollen verwanzt sein.

Wie es um die westliche Datensicherheit gegenüber den Chinesen steht, zeigt sich vor allem in einer kürzlich im Zusammenhang mit der Schuldenkriese getroffenen Entscheidung beim amerikanischen CIA und FBI, Drucker – vor allem Tintenstrahldrucker – zu überprüfen und von bestimmten Herstellern nicht mehr für vertrauliche Dokumente zu benutzen. Auf der Liste standen sogar hochangesehene Tintenstrahldrucker-Hersteller wie HP, deren Drucker oft nach 2 Jahren keine original-HP-Ersatzdruckerpatronen mehr akzeptieren, wohl aber nachgefüllte Patronen vom Nachfülldienst an der Ecke. Auf der Liste standen auch Fahrzeuge von einigen deutschen Herstellern, die dauernd mit Reparaturmeldungen vom Service-Computer zur Werkstatt müssen oder unter rätselhaften Umständen liegenbleiben. Sogar beim Absturz einer Air-France-Maschine im Atlantik von 2 Jahren soll jetzt ein rätselhafter Chip in der Bordelektronik gefunden worden sein, der mit Handys im Passagierraum aktiviert worden sein könnte; möglicherweise von Schmugglern, um das Flugzeug zur Zwischenlandung in Afrika zu zwingen.

So oder so, die Chinesen nehmen die westliche Marktwirtschaft aus wie eine Weihnachtsgans. Was viele Wirtschaftswissenschaftler aber nicht daran hindert, weiterhin die Auslagerung der Produktion nach China zu fordern und auf den „wachsenden chinesischen Markt“ zu setzen.

Freitag, 1. Juli 2011

Wegwerf-Pressemeldungen oder Orwell läßt grüssen?

Die News-süchtige Generation mit dem Kurzzeitgedächtnis? Die neue Blogger- und Facebook-Generation erzeugt eine große Meinungsvielfalt im Internet und verweist oft mit Links auf Pressemeldungen zum Beweis ihrer Behauptungen. Versteht sich, daß genau hier seitens der Regierung immer mehr die Notbremse gezogen wird: Alte Pressemeldungen verschwinden immer schneller aus dem Netz, vor allem mit alten Regierungsveröffentlichungen, die im Nachhinein betrachtet grottenfalsch waren. Selbst die beliebtesten Pressearchive wie die vom Spiegel und von Tagesschau.de werden immer mehr in Zugriff beschränkt, alte Pressearchive zu lesen wird auch immer teuerer. Kaum eine Regierungspressestelle, kaum eine Internetzeitung will mehr im Nachhinein dazu stehen, was man mal geschrieben hat. Und das betrifft nicht nur die Bild-Zeitung, sondern auch angesehene Pressearchive wie Spiegel, Frankfurter Allgemeine und Zeit. Getreu nach Adenauers Zitat: „Was schert mich mein Geschwätz von gestern?“

Dennoch haben sich einige Gruppen von Computerfreaks darauf spezialisiert, Pressemeldungen zu archivieren und auch aufzulisten, was wann wie schnell aus dem Interent verschwindet. Vor allem aus Wikipedia verschwinden diese unliebsamen Meldungen am schnellsten, Wikipedia kann sogar als ein Gradmesser für Internet-Zensur gelten.

Die Liste der aus den Spiegel- und Tagesschau-Archiven ist interessant, auf einiges würde man sicher nicht so kommen, zu welchen Veröffentlichungen man in Nachhinein nicht mehr steht. Da glaubt man wirklich manchmal, man habe Alzheimer, wenn man nach einer Presseheadline sucht, an die man sich noch ganz genau erinnern kann.

Daß die katastrophalen Stahlenwerte der japanischen Atomkraftwerke nach dem Tsunami 2011 inzwischen aus dem Netz verschwinden, versteht sich von selbst. Vor allem Karten mir Strahlenwerten sind futsch.

Überraschender sind verschwindende Wirtschaftsmeldungen über Arbeitslosenzahlen, finanzielle Unterstützung (Regelsätze) bei HartzIV und Vermittlungszahlen der Jobcenter. Vor allem Statistiken seit der Wiedervereinigung bis heute – futsch.

Verschwinden tuen auch Wirtschaftsmeldungen wie die Steuerschätzungen, die alten Prognosen der Weisen der Bundesregierung und unliegsame Wirtschafts-News. Besonders aktiv war der Staatsschutz in den letzten Jahren, wenn ältere Meldungen über Airbus-Bestellungen von China zitiert wurden und die Historie von chinesischen Airbus-Bestellungen, von Menschenrechtsmeldungen wie dem Besuch des Dalai Lama, den Abbestellen der Airbus Aufträge seitens China dokumentiert wurde.

Merkel, die eiserne Lady Europas, nie um ein böses Wort verlegen über die arbeitsscheuen Griechen oder auch über die faulen Arbeitslosen in Westdeutschland oder auch über faule Studenten; Sie will Pressemeldungen über ihre Karriere in der CDU auch nicht mehr im Netz sehen. Das betrifft nicht nur, wie sie Kohl abserviert hat; Nein, von Anfang an, als bei der Wiedervereinugung die Geldtransporter mit deutschen Mark nach Ostdeutschland fuhren mit viel Presserummel, Merkel-Zitate wie " die im Westen, die müssen was tun", alles falsch oder futsch. Das Gejammer von Merkel vor der Presse über die schlechten Lebensbedingungen in Ostdeutschland, über Arbeitsplätze und finanzielle Verhältnisse, über die Aufstockung der Ost-Renten an westliches Niveau, wer will das heute noch wissen? Die eiserne Lady als undankbaren Ex-Jammerossi outen in alten Pressemeldungen? Oder die Anerkennung von ostdeutschen Ingenieurstiteln und Doktortiteln, die zwar im Osten fast nur auf Stasi-Vergangenheit hindeuteten, aber (man muss ja auch mal verzeihen können) von Kohl mit Sonderverträgen anerkannt wurden, das soll doch heute niemanden mehr interessieren. Vor allem wenn man über FDP-Doktortitel und den inzwischen üblichen Umgang von auch westlichen Unis mit Doktortiteln besorgt ist...

Interessant ist aber auch Helmut Schröder und seine Presseveröffentlichungen seines Kanzleramtes von 1999 bis 2005. Vor allem Schröders Alleingänge vor der Presse: Die „Greencard für indische Programmierer“, die „Einfuhr embryonaler Stammzellen aus Israel“, daß „Wer als Deutscher eines Verbrechens im Ausland verdächtigt wird, an die USA ausgeliefert werden kann“ (und das auch noch 1 Jahr vor dem 11.September 2001), Schröders Besuch in seiner „Ranch in Texas“ (die höchste Auszeichnung unter Busch junior an ausländische Regierungsvertreter) und die nachfolgende „Protokollaffäre“: Hatte Gaddafi wirklich gegenüber einem Staatssekretär von Schröder zugegeben, direkt persönlich den Anschlag von Lockerbie angeordnet zu haben wegen dem Abschuss eines Lybischen Passagierflugzeuges durch ein US-amerikanisches Kriegschiff?

Aber auch die Amis sind bei der Internetzensur sehr aktiv. Beeindruckend sind Meldungen über Hurricans, Tornados, Waldbränden und Hochwasserkatastrophen inclusive dem obligatorischen Aussprechen des Notstandes seitens des Gouvaneurs und dem Freigeben von milliardenschweren Hilfsgeldern – Meldungen mit den kürzesten Halbwertszeiten von weniger als 2 bis 3 Wochen!

Kurz gesagt: Es gibt da ein paar Computerfreaks, die selber archivieren, und die bleiben dran! Auch wenn es immer mehr als Raubkoperen kriminalisiert wird, beispielsweise alte Spiegel-Meldungen ins Netz zu stellen, die aus den bezahlbaren Spiegel-Archiven plötzlich verschwinden.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Die Kernenergie-Lobby strikes back - vor allem in Wikipedia

Jetzt haben wir also rechtsgültig den Atomausstieg beschlossen;s Merkel hat Kreide gefressen in Sachen Kernenergie – aber wie sieht das hinter den Kulissen aus und wie ehrlich ist das gemeint?

Die RWE und andere Energieversorger jedenfalls setzen intern weiter auf Kernenergie und tun alles, um den Stromverbrauch zu erhöhen; Vor allem die Förderung von Stromanbietern für Stromfresseranlagen und gezielte Desinformation über die angeblichen Energiespar-Konzepte fallen da ins Auge – und vor allem in Wikipedia wird gezielt Desinformiert. Denkweise von Merkel und den Stromanbietern: Erhöht man jetzt den Stromverbrauch langfristig in der Zukunft durch Neuinstallation solcher Anlagen, wird in einigen jahren das Ökoenergiekonzept scheitern und Nachfolgeregierungen müssen wieder auf Kernenergie setzen. Doch wie sieht das in der Praxis aus?

1.Daß seit jeher schon in HartzIV-Sozialwohnungen das Warmwasser elektrisch erhitzt wird, gern auch bei Familien mit Kleinkindern – alte Klamotte. 30% aller HartzIV-Prozesse gehen dann auch um Stromverbrauch und Pauschalsätze. Geld, das bei den Energieversorgern landet, an denen oft die Städte Aktienanteile haben...

2.Dramatisch sind vor allem Merkel, Westerwelle und Energieversorger involviert in die Einführung einer neuen Pseudo-Technologie zum Beheizung, die entgegen allen Wikipedia-Einträgen und Fachmeinungen etwa 70% ihrer Heizenergie aus der Steckdose bezieht, also eigentlich elektrisch Heizen und dabei nur 30% einsparen. Angepriesen wird das Konzept als „Erdwärme-System“: Man entzieht dem (leider ziemlich kalten) Grundwasser Energie per Wärmepumpe und heizt so. Etwa 40% aller Neubauwohnungen werden mit diesem System ausgeliefert, das dramatisch den Stromverbrauch erhöht uns so niemals mit Öko-energie ausgeglichen werden kann.

3.Die Konkurrenz wird dagegen hintenrum behindert; Heizungen mit billigem russischen Gas und seiner günstigen Kohlendioxyd-Bilanz werden von den großen Ergergieanbietern durch Schickaneklauseln in Verträgen behindert. Beispiels: Vertragliche Mindestabnahmemengen bei Gasversorgung - nicht erkennbar bei der Abrechnung ausgewiesen, das Energiesparen sinnlos macht. Vor allem erdgasbetriebene Wärmepumpen werden dadurch ausgebremst. Verzweifelte Alternativkonzepte per Kraft-Wärme-Kopplung werden mit niedrigsten Strompreisen für Strom-Kleinstanbieter abgestraft. Konzepte wie ein Verbund aus Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmepumpe (mit eigenen Strom betrieben) und ausschließlich Verbrauch des selbstproduzierten Stroms zogen Klagen der Energieversorger nach sich – rechtlich muss man einen Sromanschluss haben und darf sich nicht von Nachbarn mit Strom beliefern lassen.

4.Nachgewürzt werden diese Verbraucherfeindlichen Methoden dann noch durch die massive Unterstützung von Photovoltaikanlagen (durch Energieanbieter und Merkel) und die Behinderung von wärmeerzeugenden Solaranlagen für die Warmwasserversorgung im Sommer – wobei diese doch am meisten bringen.

5.Förderung von Elektroautos – wie sie hierzulande geschieht, ist dann auch ein Garant für hohen elektrischen Energieverbrauch in der Zukunft. Dann in Deutschland werden nur reine Elektroautos gefördert; Praxisnahe wirtschaftliche Hybridautos. Dabei würde es den Energieverbrauch vor allem per Hybridautos senken, wenn in der Innenstadt oder im Stau elektrisch gefahren würde und bei Entfernungen über 20km dann der Benzin- oder Dieselmotor zum Einsatz käme und dessen kleinere Batterien auch weniger Energieverluste haben... Prinzip wie immer: Praxisfernes fördern und dabei per Stromanbieter abkassieren, um das ungewollte sinnvolle in Mißkredit zu bringen.

So meinen Fachleute schon, die Ökoenergie sei das zur Zeit am meisten diskriminierte Projekt aller Zeiten. Hinter den Kulissen heisst es, Merkel sein auch weiterhin der Meinung, die sie bereits in ihrer Doktorarbeit vertreten hat; Hier wurden die Gefahren der Kernenergie derart unwissenschaftlich verharmlost, daß die Arbeit westlichen Maßstäben für Doktorarbeiten niemals standhalten würde. Zumal Merkel noch einen draufsetzt und den Atommüll in den Zwischenlagern als Rohstoff für die Zukunft betrachtet, für den man in einen potentiellen späteren Raumschiff-Enterprese-Zeitalter eine Verwendung finden würde...

Mittwoch, 25. Mai 2011

Der Flugschreiber den niemand will

Höchsten Sicherheitsstatus bei europäischen Geheimdiensten haben inzwischen die Daten der Flugschreiber des Airbus, der Pfingsten 2009 im Atlantik abstürzte. Die Fakten liegen dabei schon auf dem Tisch, aber jeder fühlt sich in seiner Position bestätigt.

Air France verweist dabei vor allem darauf, daß die Sensoren der Geschwindigkeitsmesser offensichtlich vereisten und fehlerhafte Daten lieferten. In einen unglücklichen Moment geschah dann etwas sehr unwahrscheinliches: Alle 3 Sensoren lieferten das gleiche falsche Signal, und der Bordcomputer hielt die fehlerhaften Daten für richtig und korrigierte die Steuerbewegungen der Piloten fehlerhaft - so weit so gut. Bestätigt fühlt man sich auch dadurch, daß Airbus bereits 2009 an allen Flugzeugen die Geschwindigkeitssensoren austauschen ließ und jetzt darauf besteht, daß 3 verschiedene Sensoren von 3 verschiedenen Herstellen mit verschiedenen physikalischen Wirkprinzipien vorgeschrieben sind.

Airbus dagegen verweist auf die Fehler der Piloten bei dem Flug: Die Piloten ignorierten vor dem Start Unwetterwarnungen und hatten das Flugzeug auch noch bis zur zul. Grenze beladen. Und in der Pilotenausbildung muß schon jeder Segelflugschüler die Brisanz von Vereisung kennen: Erst Ausfall der Instrumente, eventuell sogar Anzeigen fehlerhafter Werte; dann Festfrieren der Ruder und Ausfall der Steuerung; Dann zunehmendes Gewicht durch die Einschicht sowie schlechtere Airodynamik des gesamten Flugzeuges. Zuletzt stürzt das Flugzeug wie ein Stein zu Boden. Und laut Flugschreiber ist genau das passiert in genau der Reihenfolge. Außerdem sei nicht klar, ob das automatische Abschalten der automatischen Flughilfen nur den Piloten überrascht haben könnte, der den Steuerknüppel gerade in einer falschen Position hielt... Nach der Meinung von Airbus war das Flugzeug aber schon Minuten vorher rettungslos verloren, als die erste Meldung vor einer Vereisung der Klappen warnte. Festfrieren der Ruderanlage macht das Flugzeut steuerlos; Vorgeschrieben wäre jetzt ein Ausführen von größeren Steuerausschlägen durch den Piloten gewesen, um die Gängigkeit der Klappen zu kontrollieren bzw. sogar das sich bildende Eis wegzubrechen. Dies erfolgte nicht. So kann die spätere Instrumentenanzeige des Airbus auch richtig gewesen sein; nur daß weder Pilot noch Computer in der Lage waren, die festgefrorenen Ruder zu bewegen und das Flugzeug wie bei einem Pilotenanfänger vereist aus dem Ruder lief.

Also wäre dies etwa so, als würde sich ein Autofahrer über Probleme beim Aqua Planning beschweren, wenn schon Minuten vorher die ESP-Anzeige den Ausfall des ESP angezeigt hat. Wenn er lange vorher auch noch Unwetterwarnungen ignoriert hat und schneller als 80 kmh unterwegs war. Und wenn er dann noch mit dem Automobilhersteller darüber diskutieren will, wie das ESP beim Ausfall eines Sensors zu reagieren hat, und behaupten, das Eingreifen des ESP habe den Unfall verursacht.

Nach den Skandalurteilen vom Sinken der Estonia, dem Absturz am Bodensee und dem Absturz der Concorde zeichnet sich damit bereits jetzt ein neuer Justizskandal ab; Denn daß alles an die Öffentlichkeit kommt, will im Moment niemand; Weder Airbus noch Air France.

Sonntag, 6. März 2011

Was ist ein Troll in Internet-Communities?

Herkunft der Beichnung kommt im Internet von 2000 fast nur im bayerischen und schweizerischen vor; Als Ableger des Sprachdialekts, vor allem des Audrucks 'Troll di' als übliche Redensart zum beenden eines Dialogs, der in der Regel als Abschluss eigener Schimpftiraden gegen seinen Gesprächspartner erfolgt und der dem Gesprächspartner signalisiert, daß man keine Erwiederung erwartet, ja sogar nicht hören will und an Gegenargumenten nicht interessiert ist.

Ab 2000 wurde das Wort "trollen" häufig für Spaßbeiträge benutzt. Nachdem der Amokläufer von Erfurt bekannt wurde mit einem Beitrag, in dem er sein Verbrechen ankündigte, dann aber sagte "Ich trolle nur" wurde der Begriff "Troll" vom Spaßimage mehr und mehr als Schimpfwort im Netz benutzt.

Ab 2005 gab es beim Geheimdienst, Verfassungsschutz und Staatsschutz neu gegründete Abteilungen, sog. "Anti-Troll-Abteilungen", die zuerst vor allem in Wikipedia aktiv wurden. Hier verstand man unter "Trol" Internet-Identitäten, die unliebsame aber legale Inhalte verbreiteten. Also Informationen, die man bei guter Recherche und Suchmaschinenkenntnissen im Netz in legalen Quellen finden und beweisen konnte, die aber nicht verbreitet werden sollten. Beispiele: Zitate aus öffentlichen Gerichtsurteilen oder öffentlichen Gerichtsverhandlungen oder andere öffentliche Behördeninterna, für die nur eine "Aussagegenehmigung" für Beamte fehlte; die also von allen Nicht-Beamten verbreitet werden dürfen. Oder Massen-E-Mails des Bundeskanzleramtes oder von Generalstaatsanwaltschaften an einen undefinierten Personenkreis.

In Wikipedia führen die Anti-Troll-Juristen zu sprachabhängigen Wikipedias, also zu Informationen, die nur in einem Land so verbreitet werden dürfen und die in anderen Ländern völlig anders dargestellt werden müssen. Wie der Untergang der Estonia, der Bodensee-Absturz oder der Concorde-Absturz. Bekannter war aber die Juristenmethoden von China (Dissidenten) und den USA (Guatanamo, Ufos,...) Eine Entwicklung, die bis zu WikiLeaks eskallierte.

Zunehmend wurde der Troll-Begriff auch dem Begriff "Verschwörungstheoretiker" gleichgesetzt, nachdem die Verschwörungstheorien immer weniger von dem amerikanischen Geheimdienst gesteuert bzw. fehlgeleitet und lächerlich gemacht werden konnte.

In den nach 2007 immer mehr verbreiteten sozialen Netzwerken wurde der Begriff Troll aber dann immer mehr als Scherz-Begriff verstanden, nachdem die sozialen Netzwerke immer mehr demokratisch kontrollierte Strukturen entwickelten und sich gegen Geheimdienstmanipulationen und Kontrollen entzogen. Bis heute sind die sozialen Netzwerke umstritten; Positiv zu sozialen Netzwerken sind in den USA vor allem Los Angeles, Texas, Florida: Hier stehen auch die meisten Server von Facebook, Google u.s.; Kritisch vor allem der Großraum Chicago, New York und die Ostküste. Auch weltweit ist die Meinung und Rechtslage teils akzetiert, teils umstritten. Entsprechend wirdt der Betriff "Troll" mal sehr schlecht, mal sehr positiv bewertet. Vor allem Wikipedia bläßt oft zur Jagt auf Trolle, vielleicht aus dem Grund, daß Wikipedia an die sozialen Netzwerke immer mehr Publikum verliert.

Samstag, 5. März 2011

HartzIV ist tot - es lebe die Leiharbeit!

Nachdem Merkel jetzt ausreichend Druck auf die Arbeitslosen ausgeübt hat und die Leiharbeit im Minnimallohnbereich aufgeblüht ist, gibt es bei Merkel plötzlich wieder was zu verteilen: Führungskräfte benötigen mehr Förderung. Sind doch die Familien der Führungskräfte kaputt und haben die doch selten das Sorgerecht.

Praktische Zielrichtug von Merkels Politik: Leiharbeiter mit Familie sind jetzt bis zur Grenze wehrlos auf dem Arbeitsmarkt und dem Mobbing und den sexuellen Belästigungen der sog. "Führungskräfte" wehrlos aufgeliefert. Die Führungskräfte , die die Steuer-CD's und das Familiengericht fürchten wie der Teufel das Weihwasser, und die auch sonst das Arbeiten nicht gerade erfunden haben, scheuchen jetzt die Leiharbeiter herum und fühlen sich dabei noch benachteiligt. Und ihr Sexualleben besteht offenkundig darin, die Familien der Leiharbeiter zu zerstören und deren Ehrfrauen in die Klapse zu mobben?

Familienfeindliche Politik von Merkel ist das; Wer will Merkel und Gesinnungsgenossen schon an die Wiedervereinigung errinnert, als die armen Ostdeutschen von den Westdeutschen Solidatität forderten und den sozialen Abstieg der westdeutschen Mittelschicht auslösten, der bis heute anhält.